Fördermittel für Hospital und Caritas „Frühe Hilfe“ für Familien in Papenburg wird fortgeführt

Die Projektgruppe von „Von Anfang an. Gemeinsam.“ freut sich über die Nachricht, dass ihr Angebot der „frühen Hilfe“ im Marien Hospital Papenburg Aschendorf weiterhin fortgesetzt werden kann (von links): Elisabeth Lembeck, Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Beate Janssen, Waltraud Schlass, Christiane Sobeczko, Marcus Drees, Maria Schürmann und Dr. Franz Koettnitz. Foto: Marien-Hospital Papenburg-AschendorfDie Projektgruppe von „Von Anfang an. Gemeinsam.“ freut sich über die Nachricht, dass ihr Angebot der „frühen Hilfe“ im Marien Hospital Papenburg Aschendorf weiterhin fortgesetzt werden kann (von links): Elisabeth Lembeck, Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Beate Janssen, Waltraud Schlass, Christiane Sobeczko, Marcus Drees, Maria Schürmann und Dr. Franz Koettnitz. Foto: Marien-Hospital Papenburg-Aschendorf

Papenburg. Das Projekt „Frühe Hilfen“ für werdende Mütter und Väter in Papenburg kann auch dank einer Förderung des Land Niedersachsen fortgesetzt werden. Hinter dem Vorhaben stehen das Marien-Hospital Papenburg-Aschendorf und der Caritasverband Landkreis Emsland.

Bereits seit Dezember 2014 bieten das Krankenhaus und die Caritas mit dem Projekt, das den vollen Namen „Von Anfang an. Gemeinsam! Frühe Hilfen und katholische Geburtskliniken“ trägt, jungen werdenden Eltern mittels einer Sprechstunde im Krankenhaus eine „alltagsnahe Beratung“ an, heißt es in einer Mitteilung des Hospitals. Das Projekt lief den Angaben zufolge in den vergangenen Jahren so erfolgreich, dass es fortgeführt wird. Dabei hilft eine finanzielle Unterstützung des Landes Niedersachsen.

Die Zahl der betreuten Familien stieg seit Beginn des Projektes stetig, erläuterte Elisabeth Lembeck, Diplom-Sozialarbeiterin bei der Caritas und eine der Ansprechpartnerinnen: „ 2015 waren es 420 Frauen oder Familien, mit denen wir in Kontakt getreten sind, 2016 sogar 517 und 2017 bis Ende November 507.“

Eine Stunde je Werktag

An jedem Werktag steht eine Diplom-Sozialarbeiterin des Caritasverbands eine Stunde lang auf der Station für Geburtshilfe des Marien Hospitals für eine Beratung zur Verfügung. Dabei geht es vornehmlich um Fragen wie finanzielle Angelegenheiten, Unterstützung bei Anträgen, der Gesundheit des Kindes oder der Betreuung von Geschwisterkinder. Die Sprechstunde im Marien-Hospital wurde bisher durch Eigenmittel des Caritasverbandes, durch Spendenmittel sowie durch Förderungen verschiedener Stiftungen ermöglicht. Nun erhält das Projekt zusätzlich auch Fördermittel vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales und Gesundheit. Angaben zur Höhe der Fördermittel machte das Hospital und die Caritas nicht.

Guter Start für Neugeborene

„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt, das zunächst auf drei Jahre ausgelegt war, auch weiterhin in unserem Hause fortgesetzt wird“, wird Dr. Irmtraut Wester-Bromisch, Oberärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe des Marien Hospitals, in der Mitteilung zitiert. „Wir haben etwas Tolles für unsere Frauen und jungen Familien auf den Weg gebracht, um ihnen einen guten Start mit ihrem Neugeborenen zu ermöglichen“, ist sie sich sicher.