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04.12.2017, 06:06 Uhr KOMMENTAR

Zum Papenburger Krankenhaus: Steine und Hände

Kommentar von Gerd Schade

Das Herzkatheterlabor im Papenburger Marien-Hospital wird erweitert. Foto: Gerd Schade/ArchivDas Herzkatheterlabor im Papenburger Marien-Hospital wird erweitert. Foto: Gerd Schade/Archiv

Papenburg. Mit Investitionen in Infrastruktur und Personal ist das Marien-Hospital in Papenburg auf dem richtigen Weg. Ein Kommentar.

Klug wirtschaftende Profifußballklubs stecken ihr Geld nicht nur in neue Spieler, sondern auch in den Ausbau der baulichen Infrastruktur. Beobachter sprechen dann gerne von Investitionen in Steine und Beine. Einen ähnlichen Weg hat das Papenburger Marien-Hospital eingeschlagen. Die Richtung stimmt.

Nur geht es dabei nicht um sportlichen Erfolg, sondern um nicht weniger als des Menschen höchstes Gut: die Gesundheit beziehungsweise deren Wiederherstellung. Dafür braucht es ein möglichst gut funktionierendes Krankenhaus, dessen Leistungsfähigkeit die Menschen in Papenburg und Umgebung vertrauen.

Mit den Millioneninvestitionen für den zwingend notwendigen Umbau der zentralen Notaufnahme und der Erweiterung des Herzkatheterlabors sowie weiterer Ausbaupläne hat die Gesellschafterversammlung bereits vor geraumer Zeit ein wichtiges Signal für den Krankenhausstandort Papenburg gesetzt. Deutlich verstärkt wird es durch die Bewilligung des Budgets für zehn Arztstellen. Das Krankenhaus und seine Patienten können zusätzliche heilende Hände dringend gebrauchen. Denn Geld allein in Steine zu stecken wäre am Ende nur halb gesprungen.


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