Stadt hofft auf hohen Werbefaktor Papenburg-Besuch übertrifft Erwartungen von Reisejournalisten

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Papenburg. Volles Programm hatten knapp 50 Reisejournalisten aus ganz Deutschland in Papenburg. Die Medienschaffenden waren anlässlich der Jahrestagung Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) gekommen, die erstmals in der Fehnstadt stattfand.

Gastgeber war die Papenburg Marketing GmbH (PMG). Deren Geschäftsführer Kai-Olaf Nehe hatte sich durch die Tagung einen hohen Werbefaktor für Papenburg versprochen. Entsprechend engagiert gestalteten er und seine Mitstreiter das Rahmenprogramm für die Journalisten. Dazu gehörte außer einer Besichtigung der Meyer Werft, eine Oldtimerfahrt zur Von-Velen-Anlage mit Buchweizenpfannkuchenessen, ein Besuch der Gartenbauzentrale, eine Lachbustour mit dem Komiker Holger Müller (auch bekannt als „Ausbilder Schmidt“) sowie eine Stadtführung mit Nachtwächter Hermann-Josef Krange. Während letzterer stand eine Stippvisite in der künftigen „Drostei“ (früher Altes Amtshaus) auf dem Programm. Zudem weihte Krange seine Gäste in die Geheimnisse des Volkssports Boßeln ein, bevor es im Arkadenhaus ein Grünkohlessen gab.

Hohe Erwartungshaltung

„Die Journalisten tagen jedes Jahr in einer anderen Stadt und haben eine ziemlich hohe Erwartungshaltung“, erklärt John Will im Gespräch mit unserer Redaktion. Der erfahrene PR-Manager aus Bremen hatte die PMG bei der Durchführung der Veranstaltungen unterstützt und zeigte sich vom Erfolg überzeugt. „Wir haben die Erwartungshaltung in jeder Stunde übertroffen und die Leute total überrascht“, sagt Will. Der Bremer glaubt fest an einen positiven Multiplikationseffekt für die Stadt, indem die Journalisten über die Erfahrungen und Erlebnisse in Papenburg berichten – „allerdings nicht auf Knopfdruck“, wie er betont. Die VDRJ zählt rund 220 Mitglieder, darunter Redakteure, selbstständige Journalisten und Fachleute für Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations). Dass am Ende nicht mehr als knapp 50 den Weg in die Fehnstadt gefunden haben, liegt an Sturmtief „Xavier“, das am Anreisetag über Norddeutschland hinweggefegt war. Die Orkanböen hielten etwa 15 weitere Reisejournalisten von einer Anreise ab.

Hoffnung auf positives Medienecho

Die Chancen auf ein positives Medienecho über Papenburg soll das jedoch nicht schmälern. PMG-Geschäftsführer Nehe zufolge hatte bereits eine Pressereise von zehn Journalisten im vergangenen September einen beachtlichen medialen Erfolg nach sich gezogen. „Das war definitiv spürbar“, fügt die stellvertretende PMG-Geschäftsführerin Alexandra Weich hinzu.

Auch jetzt zog Nehe ein positives Fazit. „Wir haben tolle Anregungen bekommen“, sagte er in einer kurzen Ansprache im Arkadenhaus. Die PMG sei sehr kritikfähig, „denn nur Kritik macht uns besser“. Zudem hätten Gastgeber und Gäste dasselbe Ziel. „Wir alle wollen Menschen glücklich machen“, sagte Nehe. „Ich hoffe, wir konnten Sie davon überzeugen, dass sich eine Reise nach Papenburg lohnt“, rief der PMG-Chef den Journalisten zu.

Weich und Will zufolge ist das Programm bei den Gästen gut angekommen. Zur Meyer Werft ging es nicht wie üblich im Bus, sondern mit drei Jachten vom Hennings Yachtvertrieb sowie mit dem Hafenrundfahrtenschiff von Franz Bruns.


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