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06.10.2017, 19:19 Uhr KOMMENTAR

Weniger Besucher in Freibädern: Angebot stützen

Kommentar von Maike Plaggenborg

Wie es sein sollte und wie es letztlich wurde: Die Besucherzahlen in den Freibädern im nördlichen Emsland waren naturgemäß nicht viel versprechend. Das Wetter hat nicht mitgemacht. Foto: Insa Pölking/ArchivWie es sein sollte und wie es letztlich wurde: Die Besucherzahlen in den Freibädern im nördlichen Emsland waren naturgemäß nicht viel versprechend. Das Wetter hat nicht mitgemacht. Foto: Insa Pölking/Archiv

Papenburg. Der Sommer hat es in 2017 nicht allzu gut gemeint, und das hat sich auf die Besucherzahlen in den Freibädern im nördlichen Emsland ausgewirkt. Wichtig dabei ist, dass Kommunen dieses Angebot stützen und damit aufrecht erhalten. Ein Kommentar.

Wer ein dauerhaftes Freiluftprogramm wie ein Schwimmbad im Angebot hat, muss allem voran auf die Unwägbarkeit schlechtes Wetter vorbereitet sein.

Freibadbetreiber, die auf diese Eventualität nicht vorbereitet sind, dürfen sich nicht über schlechte Besucherzahlen wundern. Stattdessen sollten sie ein As im Ärmel haben, mit dem sich gegensteuern lässt. Hilfreich könnte es sein, Gäste mit Aktionen ins Bad zu locken, die nicht vorrangig auf das Planschen setzten, beispielsweise mit einem Anfänger-Tauchkurs, bei dem ohnehin in der Regel ein Neopren-Anzug getragen wird. Diese ließen sich etwa auch beim Schwimmenlernen austeilen. Dass dabei Nachholbedarf ist, zeigen die steigenden Zahlen der Badetoten.

Ein guter Anfang solcher Aktionen ist das Hundeschwimmen, bei dem die Tiere und zahlenden Herrchen am Saisonende auf ihre Kosten kommen.


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