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23.05.2017, 17:15 Uhr KOMMENTAR ZUM NIENHAUSER BOGEN

Logische Entwicklung im Aschendorfer Gewerbegebiet

Kommentar von Christian Belling

In Aschendorf wird das Gewerbegebiet Nienhauser Bogen entlang der B 70 derzeit weiter erschlossen. Foto: Daniel Gonzalez-TepperIn Aschendorf wird das Gewerbegebiet Nienhauser Bogen entlang der B 70 derzeit weiter erschlossen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Papenburg. Lange passierte im Gewerbegebiet Nienhauser Bogen in Aschendorf wenig. Nur schleppend kamen Ansiedlungen in Gang. Jetzt scheint Interesse geweckt. Ein Kommentar.

Lange schien es so, als ob das Lackzentrum im Aschendorfer Gewerbegebiet Nienhauser Bogen ohne Nachbarn bleibt. Sehr schleppend kam die Ansiedlung von Firmen voran. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Vermarktung, wie das rege Treiben auf dem Areal zeigt.

Dabei ist diese Entwicklung nur logisch. Schließlich kann das Gewerbegebiet mit einer hervorragenden Lage direkt an der Bundesstraße aufwarten. Dies ist sowohl für das produzierende Gewerbe als auch für den Dienstleistungssektor ein Standortvorteil.

Mit „Uwe‘s Grill“ wird nun ein weiterer Anker sich dort niederlassen. Die Entscheidung eines Umzugs innerhalb Aschendorfs scheint clever. Durch die Anbindung an die B 70 wird weiteres Kundenpotenzial erschlossen. Und die treue Kundschaft wird den Weg wenige Meter weiter finden.

Unangemessen ist derweil der Vorwurf an das Ehepaar Weseler, für das weitere Aussterben der Aschendorfer Ortsmitte verantwortlich zu sein. Diesen Schuh müssen sich andere anziehen. Die Ursache dafür liegt in den Planungen für den Ortskern viele Jahrzehnte zuvor.


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