Kunstausstellung im Marien-Hospital Farbenpracht auf Papenburger Krankenhausflur

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Papenburg. Farbenfroh, märchenhaft, heimatverbunden oder auch exotisch – mit ganz unterschiedlichen Motiven präsentieren sich die Gemälde von Maria Ginten. Bis Ende August 2017 stellt die 63-jährige Papenburgerin ihre Werke aus Acryl, Öl oder einer Mischtechnik im Eingangsfoyer des Marien-Hospitals in Papenburg aus.

Wie es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses weiter heißt, hat die in Teglingen geborene Künstlerin ihre Gemälde im vergangenen Jahr im Stadthaus Meppen gezeigt. Da sie seit 1983 in Papenburg lebt und arbeitet, freue sie sich, dass sie nun auch in der Fehnstadt gemeinsam mit dem Marien-Hospital eine Ausstellung organisieren konnte. Seit mehr als zehn Jahren malt Ginten nach eigenem Bekunden in fast jeder freien Minute: „Ich wollte schon immer malen, aber durch die Selbstständigkeit blieb leider nie genug Zeit.“ Ihre Freundin Elena Root, selbst erfahrene Künstlerin, habe sie in den vergangenen Jahren stark gefördert. Gintens Lieblingsmotive sind Märchenfiguren. „Ich habe als Kind viel gelesen, nun kann ich in der Malerei die Fantasien ausleben“, erklärt sie. Ihre Bilder seien zumeist aus Lebenssituationen entstanden – zum Beispiel inspiriert von Reisen oder auch Begegnungen. „Ich habe meine Gefühle und Emotionen auf die Leinwand gebannt – voller Erinnerungen und Dankbarkeit“, so die Künstlerin.

Die Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Marien-Hospital, Silke Hilgemeier, freut sich über die Farbenpracht an den Wänden im Krankenhausflur. „Frau Gintens Tochter, Beate Dreier, die bei uns im Sozialpädiatrischen Zentrum arbeitet, hat mir Fotos der eindrucksvollen Gemälde ihrer Mutter gezeigt. Ich war sofort einverstanden, eine Ausstellung in unserem Hause zu organisieren“, sagt Hilgemeier. Als Nächstes steht nach ihren Worten im Spätsommer eine reine Mitarbeiter-Ausstellung an.

Besucher der aktuellen Ausstellung, die der Künstlerin einen Gruß hinterlassen möchten, können sich in ein Gästebuch eintragen, das bei den Mitarbeitern der Pforte am Haupteingang hinterlegt ist.


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