Projekt in Norddeich geht weiter Bunte erhält Zuschlag für Ausbau der Offshore-Zentrale

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So soll das fertige Gebäude in Norddeich aussehen. Grafik: Dong EnergySo soll das fertige Gebäude in Norddeich aussehen. Grafik: Dong Energy

Papenburg. Die Papenburger Johann Bunte Bauunternehmung wird nach dem ersten Bauabschnitt nun auch die Erweiterung der Offshore-Zentrale für den dänischen Energiekonzern Dong Energy in Norddeich fertigen.

Wie Dong Energy mitteilt, hat der Geschäftsbereich für schlüsselfertiges Bauen der Johann Bunte Bauunternehmung nach einer Ausschreibung für den Erweiterungsbau auch für den zweiten Bauabschnitt den Zuschlag erhalten. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 20 Millionen Euro.

Das Papenburger Unternehmen wird demnach die Bauarbeiten als Generalunternehmer für den nächsten Gebäudekomplex auf dem insgesamt 30.000 Quadratmeter großen Hafengelände der Dong Energy durchführen. „Wir sind froh darüber, dass Dong Energy uns mit der Vergabe des zweiten Bauabschnittes wieder das Vertrauen schenkt“, sagt Harm Jaspers, Bereichsleiter Schlüsselfertiges Bauen bei Bunte. Zudem werde man auch beim jetzigen Projekt wieder das regionale Handwerk miteinbeziehen.

Räumliche Erweiterung nötig

Der Bau dient in erster Linie der räumlichen Erweiterung der Betriebsführungszentrale. Der Erweiterungsbau, so teilt es die Bauunternehmung mit, wird zum bereits bestehenden Gebäude als Büro- und Lagergebäude des Windenergieparks „Borkum Riffgrund“ genutzt. Das Bürogebäude wird eine zweigeschossige, monolithische Stahlbetonkonstruktion, die durch eine Halle mit dem Bestandsgebäude verbunden wird.

Der Ergänzungsbau bietet zukünftig im Erdgeschoss Raum für ein Büro sowie für die Gebäudetechnik. Im Obergeschoss befinden sich ebenfalls Büros, ein Besprechungsraum sowie weitere Bereiche für haustechnische Nutzung. Der ebenfalls vorgesehene Lagerbereich über zwei Geschosse wird mit einem elektrisch verschiebbaren Hochregallager ausgestattet und ist über zwei große Tore zu erreichen.

Gesamtinvestitionen von 20 Millionen Euro

Die Bauvorbereitungen für den Neubau sind bereits angelaufen. Die Fertigstellung ist im März des kommenden Jahres geplant. Mit dem Neubau wird Dong Energy insgesamt etwa 20 Millionen Euro in die gesamte Ertüchtigung und in den Ausbau des Standorts in Norddeich investiert haben. Bereits der erste Abschnitt hatte 2014 ein Auftragsvolumen von zehn Millionen Euro.

Von Norddeich aus überwacht und wartet Dong Energy die eigenen Offshore-Windparks in der Nordsee. Mit dem Baubeginn von „Borkum Riffgrund 2“ im Laufe dieses Jahres werden laut Unternehmen zusätzliche Kapazitäten benötigt, was ausschlaggebender Grund für die Entscheidung über eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes war.

Norddeich weiter Standort für Offshore

„Wir freuen uns, dass wir nun bald mit den Bauarbeiten an unserem Standort in Norddeich beginnen können. Die Erweiterung zeigt, dass wir auch zukünftig auf Norddeich als Standort setzen werden. Die Entscheidung für den Bau unseres vierten deutschen Offshore-Windparks „Borkum Riffgrund 2“ und das damit einhergehende Bauvorhaben in Norddeich zeigt, wie wichtig der Wirtschaftsfaktor Offshore-Wind für die Region ist“, sagt Volker Malmen, deutscher Geschäftsführer bei Dong Energy und verantwortlich für den Bereich Offshore-Wind.

Dong Energy ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich Offshore-Windenergie. Bereits seit September 2013 ist das Unternehmen im Norddeicher Hafen ansässig. Mit „Borkum Riffgrund 1“, Gode Wind 1 und 2 sowie zukünftig „Borkum Riffgrund 2“ betreut Dong Energy vier Offshore-Windparks von Norddeich aus und produziert grüne Energie für jährlich umgerechnet etwa 1,4 Millionen Haushalte.


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