Früherer Parkplatz der „Laga“ Neuer Treffpunkt für Tuningfreunde in Papenburg

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Papenburg. Die Freunde getunter Fahrzeuge und die Stadt Papenburg haben sich auf einen neuen Platz geeinigt, auf dem sich die Tuner regelmäßig treffen dürfen. Er liegt ganz in der Nähe ihres bisherigen Treffpunkts am Deverweg, birgt aber dennoch weniger Konfliktpotenzial mit Anwohnern.

Ein neuer Treffpunkt war notwendig geworden, nachdem es nach Treffen auf dem Parkplatz des Media-Marktes, auf dem sich die Autofreunde bisher regelmäßig getroffen haben, mehrfach zu Beschwerden von Anwohnern gekommen war. Die hatten sich über lautre Musik, dröhnende Motoren und quietschende Reifen beschwert.

Der Einladung der Stadt Papenburg zu einem Gespräch im Rathaus waren am Donnerstag mehr als 30 Tuningfreunde gefolgt. Beide Seiten berichteten im Anschluss an das nichtöffentliche Treffen von einem harmonischen Verlauf, in dem beide Seiten ihre Standpunkte erläutert und um gegenseitiges Verständnis geworben hatte. „Die Atmosphäre war sehr angenehm und alle Beteiligten haben den Austausch als sehr sinnvoll empfunden. Inhalte des Gesprächs waren vor allem der Wunsch der Tuning-Freunde, sich mit den Fahrzeugen zu treffen und die Einordnung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch unser Ordnungsamt und die Polizei“, berichtete Stadtsprecher Heiko Abbas aus dem Gespräch. Teilgenommen hat auch der Bernhard Lange, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Papenburg.

An der Straße An der Alten Werft

Und dieser regelmäßige Treffpunkt, der möglichst zentral, aber dennoch möglichst wenig Konfliktpotenzial mit Anwohnern mit sich bringt, scheint bereits gefunden: Den Tunern wurde der Parkplatz angeboten, der sich an der Straße An der Alten Werft, die entlang der Bahnstrecke zwischen Deverhafen und Deverpark (Kaufland) verläuft und für die Landesgartenschau errichtet worden war. „Uns kommt dieser Treffpunkt sehr gelegen“, sagt Mark Timmer, einer der Teilnehmer des Treffens im Rathaus und Mitorganisator des Tunertreffens im Rahmen des Stadtfestes am 11. Juni am Untenende. Von dem Parkplatz aus sei man schnell auf der Rheiderlandstraße oder der B70, aber auch bei McDonalds, das Restaurant suchen die Tuner gerne zum Essen, aber auch zum Toilettengang auf. Gleichzeitig gebe es in der unmittelbaren Nähe des Parkplatzes so gut wie keine Wohnhäuser.

Auch der Stadt kommt diese Art der Nutzung des Parkplatzes durchaus gelegen, schließlich blieb er zuletzt fast ungenutzt. Am Freitagabend fand bereits das erste Treffen von etwa zehn Autotunern mit ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz statt. Geklärt werden muss laut Timmer nun doch, ob es möglich ist, für die Tuner die Beleuchtung des Parkplatzes länger anzulassen.

Wird aus „Car-Freitag“ der „Car-Samstag“?

Für das kommende Jahr ist geplant, aus dem „Car-Freitag“ am Karfreitag den „Car-Samstag“ am Karsamstag zu machen, was wegen der rechtlichen Rahmenbedingungen am „stillen“ Feiertag Karfreitag jedenfalls deutlich einfacher wäre. Hier allerdings scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide Seiten vereinbarten, das Gespräch etwa alle sechs Monate zu wiederholen.


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