Zur Therapie von Autisten Neues Spezialgerät für St. Lukas-Heim in Papenburg

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Das neue Spezialgerät für die Therapie von Menschen mit Autismus übergab Silvia Schomaker an Angelika Buse und Heinz-Bernhard Mäsker vom St. Lukas-Heim in Papenburg. Foto: Jürgen Eden/St. Lukas-HeimDas neue Spezialgerät für die Therapie von Menschen mit Autismus übergab Silvia Schomaker an Angelika Buse und Heinz-Bernhard Mäsker vom St. Lukas-Heim in Papenburg. Foto: Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

Papenburg. Das St. Lukas-Heim in Papenburg hat ein Spezialgerät für die Therapie von Menschen mit Autismus erhalten. Finanziert wurde es durch Spenden von zwei Benefizkonzerte von Stephan Schomaker.

Das Spezialgerät soll künftig im heilpädagogischen Kindergarten, in der Tagesbildungsstätte sowie ambulant eingesetzt werden. Es hilft nach Angaben von Angelika Buse bei der Förderung der Körperwahrnehmung. Es bringt den Übenden aus dem Gleichgewicht und regt so zur Kompensation an.

Zweimal war der aus Papenburg stammende Berufsmusiker mit seiner Band für den guten Zweck in der Villa Dieckhaus aufgetreten. Insgesamt wurden 1.807,41 Euro gespendet. Seine Schwester Silvia Schomaker übergab das Spezialgerät dem St. Lukas-Heim. Sie hatte das Konzert gemeinsam mit der Volkshochschule (VHS) organisiert. Beim ersten Auftritt im Jahr 2015 wurde ein Erlös von 800 Euro erzielt, bei der Neuauflage im November 2016 dann 1007,41 Euro. Die Einrichtung der Eingliederungshilfe beteiligte sich mit 700 Euro, um die Anschaffung des rund 2.500 Euro teuren Vibrationsgerätes umgehend zu ermöglichen.

Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim, war selbst Gast bei dem Benefizkonzert. „Handgemachte Musik unterschiedlicher Genres wurden an diesem Abend mit viel Leidenschaft dargeboten. Ich hoffe, es gibt eine Neuauflage“, so Mäsker der in diesem Zusammenhang auch das Engagement der Volkshochschule (VHS) lobte. Silvia Schomaker will sich auch künftig für den guten Zweck einsetzen. „Es gibt viele hilfsbedürftige Menschen, die auf unsere Solidarität und Hilfe angewiesen sind“, so Schomaker.


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