„Mehr Fremd- als Meyer-Mitarbeiter gesehen“ Paschke nach Werft-Rundgang in Papenburg irritiert

Von PM., 18.03.2017, 10:32 Uhr
Betriebsratsvorsitzender Ludger Husmann (rechts) erläuterte Markus Paschke (links) und dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall-Leer Papenburg und früherem Meyer-Betriebsratschef Thomas Gelder die Abläufe auf der Werft. Foto: Wahlkreisbüro Paschke.

Papenburg. Irritiert hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke nach einem Rundgang über das Gelände der Papenburger Meyer Werft gezeigt.

„Ich fand es schon irritierend, dass ich wenige Beschäftigte von der Meyer Werft, dafür aber mehr Mitarbeiter von Fremdfirmen gesehen habe. Darüber müssen wir noch mal reden“, erklärte Paschke in einer Pressemitteilung. Darin betonte er, dass die aktuelle Situation von Leiharbeit und Werkverträgen zentrales Thema eines Gedankenaustausches mit Vertretern des Betriebsrates der Werft gewesen sei. In diesem Zusammenhang habe er seine Aktivitäten in der SPD-Bundestagsfraktion erläutert. „Wir haben in der Vergangenheit insbesondere bei Leiharbeit bessere Regelungen schaffen können“, erklärte Paschke.

Während des Werft-Rundgangs zeigten Betriebsratsvorsitzender Ludger Husmann und sein Stellvertreter Andreas Janssen dem Abgeordneten unter anderem den Ausbau der Halle 4, in der zurzeit eine Fließfertigung aufgebaut wird. Die Halle wird dafür um 100 Meter verlängert. Paschke zeigte sich beeindruckt: „Dass Schiffe dieser Dimension einmal in Fließfertigung gebaut werden, wäre vor einem Jahrzehnt kaum denkbar gewesen.“

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