Vorschläge erbeten „Kleiner Alltagsheld“ aus nördlichem Emsland gesucht

Für die Serie „Kleiner Alltagsheld“ suchen die Organisatoren Kinder und Jugendliche aus dem nördlichen Emsland, die sich für andere eingesetzt haben. Foto: Gerd SchadeFür die Serie „Kleiner Alltagsheld“ suchen die Organisatoren Kinder und Jugendliche aus dem nördlichen Emsland, die sich für andere eingesetzt haben. Foto: Gerd Schade

Papenburg. In einer gemeinsamen Aktion in allen Kommunen des nördlichen Emslandes wird in Kooperation mit dem Landkreis Emsland und der Ems-Zeitung der „Kleine Alltagsheld“ gesucht. Kinder und Jugendliche, die ein besonderes Engagement gezeigt haben, können vorgeschlagen werden.

Gesucht werden Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 15 Jahren, die sich im vergangenen Jahr besonders engagiert haben. „Unser Ziel ist es, diese kleinen Alltagshelden kennenzulernen, den ein oder anderen vorzustellen und ihnen unseren Dank auszusprechen“, erläutert Brigitte Rüschen von der Freiwilligenagentur aus Werlte. Rüschen hat bereits Erfahrung in Sachen „Kleiner Alltagsheld“, denn sie hat die Aktion, die seit 2014 im mittleren Emsland durchgeführt wird, auch begleitet.

„Oftmals ist es so, dass Ehrenpreise an erwachsene Ehrenamtliche vergeben werden, doch wir wollen auch Schüler ehren, die sich im vergangenen Jahr ehrenamtlich und in besonderer Weise hervorgetan haben“, erklärt Rüschen.

Deshalb sind nun alle Bürger angehalten, sich Gedanken zu machen, wer für diese Auszeichnung in Frage kommt. In einer gemeinschaftlichen Aktion suchen die Freiwilligenagentur in Werlte, die Servicestelle Ehrenamt in der Samtgemeinde Dörpen, das DRK, die Stadt Papenburg und das Zentrum für Generationen aus Papenburg, die Gemeinde Rhede, die Samtgemeinden Sögel, Lathen, Werlte und Nordhümmling sowie die Ems-Zeitung und der EL-Kurier nach Vorschlägen für den „Kleinen Alltagshelden 2016“.

Die vorgeschlagenen Kinder und Jugendlichen können beispielsweise regelmäßige ehrenamtliche Aufgaben übernommen haben, oder aber auch spontane Aktionen, die beispielsweise zur Lebensrettung beitrugen – etwa das Absetzen eines Notrufs oder durch Erste Hilfe – durchgeführt haben. Es können auch Besuchsdienste im Seniorenheim, eine Patenschaft in einer Schule oder der Einsatz in der Integrationsarbeit sein – den Vorschlägen werden hier keine Grenzen gesetzt. In loser Folge werden einige der Nominierten auch in der Ems-Zeitung, im EL-Kurier und natürlich unseren digitalen Kanälen vorgestellt.

Bewerbung per E-Mail bis 13. März

Gemeldet werden können die Vorschläge, die etwa aus Schulen, Vereinen, Jugendzentren oder den Kirchengemeinden kommen können, bei allen Kommunen, Freiwilligenagenturen oder Servicestellen im nördlichen Emsland, dem Landkreis Emsland sowie bei der Ems-Zeitung oder dem EL-Kurier. Im gesamten Nordkreis werden zudem Plakate aufgehängt, die über die Aktion informieren und auch Kontaktdaten enthalten.

Nominierungen per E-Mail können auch direkt an mirco.moormann@noz.de übermittelt werden. Generell ist es wichtig, eine kurze Beschreibung mit den Daten der Nominierten mitzusenden, damit Kontakt aufgenommen werden kann.

Der Einsendeschluss ist am Montag, 13. März. Im Anschluss daran wird eine Jury über die Einsendungen entscheiden. Der oder die Hauptgewinnerin kann sich über ein schönes Geschenk, gesponsert vom Landkreis Emsland, freuen. Hier gibt es die Möglichkeit, sich etwas zu wünschen. Insgesamt werden drei Hauptpreise ausgelobt. Alle weiteren Nominierten werden Ende März zu einer großen Abschlussveranstaltung eingeladen, auf der niemand leer ausgeht.


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