Amt des dritten Vorsitzenden Papenburger Schießverein erweitert Vorstand

Von Hermann-Josef Tangen

Der neue Vorstand des Schießvereins von 1924 Papenburg: (stehend, von links) Hubert Sonntag, Alfred Wildermann, Erich Sprenkel, Jan Beekhuis, Reinhard Hockmann, Stephan Plaggenborg, Hans Walker, Jörg Kösters und Annette Heyen sowie (sitzend, von links) Wolbert Poelmann, Daniel Pasligh, Ingo Hunfeld, Daniela Brands, Jan Mammes, Dieter Walker und Rainer Jansen. Foto: Hermann-Josef TangenDer neue Vorstand des Schießvereins von 1924 Papenburg: (stehend, von links) Hubert Sonntag, Alfred Wildermann, Erich Sprenkel, Jan Beekhuis, Reinhard Hockmann, Stephan Plaggenborg, Hans Walker, Jörg Kösters und Annette Heyen sowie (sitzend, von links) Wolbert Poelmann, Daniel Pasligh, Ingo Hunfeld, Daniela Brands, Jan Mammes, Dieter Walker und Rainer Jansen. Foto: Hermann-Josef Tangen

Papenburg. Die Mitglieder des Schießvereins von 1924 Papenburg haben während ihrer Generalversammlung ihren Vorstand um die Position eines dritten Vorsitzenden erweitert.

Mit der Vergrößerung des Vorstandes sollen die umfangreicher und vielfältiger werdenden Vorstandstätigkeiten besser bewältigt werden. „Das ist ein wichtiger Schritt, der die Vereinsführung effizienter und den Schießverein damit zukunftssicherer macht“, zeigte sich Vorsitzender Ingo Hunfeld nach dem einstimmigen Votum auf der Generalversammlung erleichtert. Die neue Position bekleidet Dieter Walker, der künftig einen Teil der Aufgaben von Hunfeld übernimmt. Neuer stellvertretender Vereinschef ist Daniel Pasligh, der die Nachfolge für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Norbert Trimpe antritt.

Verein attraktiv für künftige Generationen gestalten

Als herausragende Ereignisse wertete Vorsitzender Hunfeld in seinem Jahresbericht das Winterfest, das öffentliche Osterfeuer des Vereins, das Schießfest mit der gut besuchten Mallorca-Party und den ebenfalls stark frequentierten, erstmals durchgeführten Weihnachtsmarkt auf dem Schützenhof. Er warnte jedoch davor, angesichts der noch immer guten Zahlen die Hände in den Schoß zu legen. Alle Mitglieder seien aufgefordert, sich aktiv an der Entwicklung neuer Ideen zu beteiligen, um den Traditionsverein auch für künftige Generationen attraktiv zu gestalten. Um das zu erreichen, müsse man auch in eine verstärkte Werbung über die sozialen Netzwerke investieren, empfahl Kassenwart Jan Mammes, der einen ausgeglichenen Haushalt präsentierte.

Mit starken Abordnungen hat der Schießverein im vergangenen Jahr zahlreiche Winter- und Schützenfeste sowie diverse Jubiläumsfeiern besucht, bilanzierte Schriftführer Rainer Jansen. Auch 2017 werde man die freundschaftlichen Verbindungen zu anderen Vereinen pflegen und ausbauen, versicherte er.

Geringe Teilnehmerzahl bei internen Wettbewerben

Von sportlichen Herausforderungen und diversen Erfolgen bei den Rundenwettkämpfen und Turnieren berichtete Sportleiter Stephan Plaggenborg. Er bemängelte jedoch die immer geringer werdende Teilnehmerzahl bei internen Wettbewerben. Zwölf öffentliche Auftritte absolvierte der 25 Mitglieder zählende Spielmannszug des Schießvereins im vergangenen Jahr, teilte dessen Führer, Daniel Pasligh, mit. Der Zug ist seit 2016 Mitglied im regionalen Musikverband.

Der Ehrenvorsitzende des Schießvereins, Heinrich Hövelmann, referierte auf der Generalversammlung zudem über die Wichtigkeit von Vereinen und ehrenamtlicher Tätigkeit als Basis für Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Er sei stolz darauf, dass sich seine Kameraden den Herausforderungen der Zukunft stellen und den Nachwuchs fördern. „Was man verloren hat, kriegt man nie wieder“, warnte er vor einer Individualisierung des gesellschaftlichen Lebens.