Kontaktstelle in Papenburg Bildungsstätte unterstützt Wiedereinstieg

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Zusammen mit Bildungsreferentinnen Kerstin Haucke (links) und Julis Fübbeker (3.v. links) die Teilnehmerinnen des Projektes, die auf den Zetteln ihre Ziele und ihre eigenen Stärken notiert haben. Foto: Susanne Risius-HartwigZusammen mit Bildungsreferentinnen Kerstin Haucke (links) und Julis Fübbeker (3.v. links) die Teilnehmerinnen des Projektes, die auf den Zetteln ihre Ziele und ihre eigenen Stärken notiert haben. Foto: Susanne Risius-Hartwig

Papenburg. Die Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) Papenburg ist eine von deutschlandweit 85 Kontaktstellen im Programm „Start in Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ des Bundesfamilienministeriums. Das Projekt läuft noch bis 2018 und hat Plätze frei.

Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Müttern mit Migrationshintergrund bei ihrem Wiedereinstieg in das Berufsleben. Der Bedarf ist da: In den Jahren 2015 und 2016 nutzten laut Bildungsreferentin Julia Fübbeker über 40 Frauen das Angebot der Bildungsstätte. Es beinhaltet die Ermittlung von Kompetenz, gezielte Qualifizierung sowie die Vermittlung von Praktika und Arbeitsstellen.

Im Zusammenspiel mit der Migrationsberatungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), den Jobcentern und regionalen Unternehmen wird ausgelotet, welches Berufsfeld für eine Teilnehmerin geeignet ist und welche zusätzlichen Bildungsschritte zu ihrem Wiedereinstieg führen können. Die Verweildauer im Projekt und die Art der Förderung ist dabei so unterschiedlich wie die Frauen selber und reicht von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten. In dieser Zeit sind die Teilnehmerinnen zwei mal in der Woche im Zentrum für Generationen anzutreffen.

In den vergangenen Jahren haben so bereits Frauen den beruflichen Wiedereinstieg geschafft als Sprachmittlerin, Pflegerin oder Hauswirtschafterin. Darüber hinaus gab es Frauen, die EDV-Kurse, Sprachkurse zur Vertiefung der deutschen Sprache oder einen Gabelstaplerführerschein gemacht haben.

Die Bildungsreferentinnen Julia Fübbeker und Kerstin Haucke von der HÖB freuen sich über das bislang erreichte und möchten Frauen mit Migrationshintergrund ermutigen, sich beraten und unterstützen zu lassen. „Die Frauen kommen weiter, wenn sie in Kontakt kommen mit Arbeitgebern und anderen Deutschen, wenn sie sich ausprobieren dürfen und zeigen, was sie können. Denn die Frauen sind oft gut ausgebildet,“ betont Fübbeker.

Für eine individuelle Beratung können sich Interessierte melden unter Telefon 04961/97880 oder per Mail an julia.fuebbeker@hoeb.de .

Das Bundesprogramm „Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshindergrund steigen ein“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bis Ende 2018 gefördert.


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