In der Heinrich-Middendorf-Oberschule Benefizkonzert mit international spielender Musikerin in Aschendorf

Von Jan-Hendrik Kuntze

Freuen sich auf den Auftritt der Pianistin Beatrix Becker und auf zahlreiche Spenden für den Förderverein der Heinrich-Middendorf-Oberschule: Clemens Scheumann (links) und Claus Huth Foto: Jan-Hendrik KuntzeFreuen sich auf den Auftritt der Pianistin Beatrix Becker und auf zahlreiche Spenden für den Förderverein der Heinrich-Middendorf-Oberschule: Clemens Scheumann (links) und Claus Huth Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Aschendorf. Im vergangenen April wurde er wiederbelebt, nun veranstaltet der Förderverein der Heinrich-Middendorf-Oberschule (HMO) seine erste öffentliche Veranstaltung: Zu einem Benefizkonzert der international spielenden Pianistin und Klarinettistin Beatrix Becker lädt er am Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr in die Aula der HMO. Der Eintritt ist frei. Stattdessen wird um Spenden gebeten.

Mehr als 20 Jahre existierte der „Verein der Förderer und der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der HMO Aschendorf“ nur noch auf dem Papier – doch de facto war er tot. Mit der Übernahme des Schuldirektorats durch Claus Huth kam aber die Idee auf, dem Verein neues Leben einzuhauchen. Der Verein verfolgt das Ziel, den Bildungsauftrag der HMO finanziell und ideell zu unterstützen, aber auch die Verbundenheit der Ehemaligen zu fördern. „Wir wollen die ehemaligen Schülerinnen und Schüler ansprechen“, so der Vorsitzende, Clemens Scheumann, im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir wollen aber auch die Schule durch Veranstaltungen wieder näher an den Ort bringen“, ergänzt Schulleiter Claus Huth. Man freue sich deshalb auch, dass sich Aschendorfer Unternehmen gefunden haben, den Auftritt Beckers zu unterstützen.

Gemeinsames Lied mit Projektchor

Wie der Phoenix aus der Asche ist der Förderverein wiederauferstanden – und so könnte wohl nichts besser zum Wiederaufleben des Vereines passen, als das neuste Album von Beatrix Becker, das ausgerechnet den Namen dieses Vogels aus der Mythologie trägt. Das dritte Album der gebürtigen Berlinerin mischt dabei Rhythmen aus Tango, Klezmer, Jazz und Flamenco zu einem ungewohnten, aber höchst originellen und interessanten Musikcharakter. Das Album der international spielenden und in Kennerkreisen als Geheimtipp bekannten Künstlerin handelt vom Scheitern und Wiederaufstieg, von Untergang und Neubeginn. Becker tritt zusammen mit einem Cellisten sowie einem Projektchor aus Lehrern und Schülern der HMO auf. Dafür hat sie extra ein Stück ihres Solo-Albums umgeschrieben und für den Auftritt in Aschendorf eine Chorstimme komponiert.

Einlass ist am Freitag um 19 Uhr, Konzertbeginn um 19.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


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