Arbeit in Papenburg aufgenommen Lena Brinker Jugendreferentin im Dekanat Emsland-Nord

Lena Brinker ist neue Jugendreferentin im Dekanat Emsland-Nord. Foto: Jan-Hendrik KuntzeLena Brinker ist neue Jugendreferentin im Dekanat Emsland-Nord. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Papenburg. Das Dekanat Emsland-Nord eine neue Jugendreferentin. Lena Brinker wird von nun an aus Papenburg die katholische Jugendarbeit im nördlichen Emsland koordinieren. Für sie ist das ein Heimspiel.

Jugend und Kirche, das sei ja immer ein bisschen schwierig, sagt die gebürtige Papenburgerin. Verzagen lässt das die 24-Jährige aber nicht. Im Gegenteil: „Wir haben die Aufgabe, die Kirche ein bisschen moderner zu machen“, so Brinker. Dabei komme es ihr darauf an, das „unglaubliche Gemeinschaftsgefühl“, das die Kirche bietet, für die Jugend erfahrbar zu machen.

Brinker hat einen Posten angetreten, von dem auch schon in der Vergangenheit viele gute Impulse ausgegangen seien. „Die Jugendarbeit funktioniert hier im nördlichen Emsland sehr gut“, bilanziert Brinker gerade mit Blick auf die starken Landjugendgruppen in der Region. Ihre Aufgabe dabei ist, die Jugendlichen und die Jugendarbeit der einzelnen Gemeinden zu vernetzen. „Wir schauen, wie wir helfen können und welche Projekte wir anbieten können“, erklärt Brinker.

Die 24-Jährige ist auch für die Aus- und Fortbildung der Gruppenleiter zuständig und die Organisation des Misereor-Fastenmarsches. Gerade der Fastenmarsch sei in der Region sehr bekannt. „Das freut mich total. Einige rufen sogar schon an und fragen, wann es endlich wieder losgeht“, sagt Brinker. Ebenfalls aktiv ist sie im Kreisjugendring, der für die Förderung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit zuständig ist. Bei ihren Aufgaben wird sie von rund 30 Schulungsteamern unterstützt. „Das sind super fitte Leute“, lobt Brinker. Zusammen kämen immer wieder tolle Ideen zustande.

Die Jugendarbeit hat Brinker von der Pike auf gelernt. „In meiner Jugend habe ich Zeltlager und Jugendgottesdienste mitorganisiert.“ Nach dem Abitur am Mariengymnasium hat sie in Osnabrück Soziale Arbeit studiert. „Ich konnte viel aus meinem Studium mitnehmen – das habe ich aber erst in der Praxis gemerkt“, so Brinker, die nach dem Absolvieren des Bachelors ihr Anerkennungsjahr im Sögeler Marstall Clemenswerth gemacht hat.

Nun ist die gebürtige Papenburgerin wieder in die Fehnstadt zurückgekehrt. „Hier ist meine Heimat und hier gehöre ich hin“, meint Brinker. Und auch die Jugendlichen seien hier anders als sie es etwa bei der Jugendarbeit während ihres Studiums kennen gelernt hat. „Die sind hier noch etwas motivierter“, findet die neue Jugendreferentin.


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