Aktion der Amnesty-Gruppe und der Stadt „Städte gegen Todesstrafe“ in Papenburg

Von Jan-Hendrik Kuntze

Werben für die Aktion „Städte gegen die Todesstrafe“ (von links) Heiner Butke, Marion Therhalle und Günther Buss, Gerold Siemer, Eike Hinrichs und Jan Peter Bechtluft. Foto: Jan-Hendrik KuntzeWerben für die Aktion „Städte gegen die Todesstrafe“ (von links) Heiner Butke, Marion Therhalle und Günther Buss, Gerold Siemer, Eike Hinrichs und Jan Peter Bechtluft. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Papenburg. Die Amnesty-International (AI)-Gruppe Papenburg sowie die Stadt Papenburg werden sich in diesem Jahr zum fünften Mal an der Kampagne „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ beteiligen. Dabei wird am Dienstag, 29. November 2016, die Außenfläche des Kinos angestrahlt.

Erstmals beteiligen sich an der Aktion in diesem Jahr mehr als 2000 Städte weltweit – allein in Deutschland wollen auf diese Weise 160 Städte für die Abschaffung der Todesstrafe werben. In Papenburg wird die Aktion seit 2012 durchgeführt. Dabei werden weltweit Monumente und Gebäude in besonderer Weise angestrahlt.

„Wir freuen uns, dass immer weniger Staaten auf der Welt noch Menschen hinrichten“, sagte Gerold Siemer, Sprecher der Amnesty-Gruppe Papenburg, im Gespräch mit unserer Redaktion. Er verweist damit auf stetig sinkende Hinrichtungszahlen. Doch immer noch gebe es Staaten, die nicht auf Hinrichtungen verzichteten.

Am Dienstag wird die Papenburger Amnesty-Gruppe ab 19.30 Uhr auf dem Kinovorplatz Informationen rund um das Thema Todesstrafe liefern. Dabei wird unter anderem ein Kurzfilm sowie eine Standbildszene und eine Lesung über die aktuelle Lage zur Todesstrafe informieren. Besonderen Fokus wird die Papenburger Amnesty-Gruppe in diesem Jahr dem Thema Todesstrafe infolge von Drogendelikten widmen.