Bäder zusammenlegen Papenburger CDU schlägt „Schwimmbad-Zentrum“ vor

Das Papenburger Freibad am Stadion soll nach Auffassung des CDU-Stadtverbandes ein Schwimmbad-Zentrum werden. Foto: Archiv/Nina BrinkmannDas Papenburger Freibad am Stadion soll nach Auffassung des CDU-Stadtverbandes ein Schwimmbad-Zentrum werden. Foto: Archiv/Nina Brinkmann

Papenburg. Der CDU-Stadtverband Papenburg macht einen Vorschlag zur Sicherung der Hallen- und Freibäder in Papenburg. „Wir wollen langfristig einen großen Wurf, nämlich ein Schwimmbad-Zentrum am Standort des Freibades am Waldstadion“, erklärt der Stadtverbands-Vorsitzende Burkhard Remmers.

In einer Pressemitteilung schreibt Remmers: „Wir haben die Verwaltung auf der Grundlage dieser Idee gebeten, eine studentische Arbeit zu beauftragen. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr 2017 vorliegen. Ein attraktives Schwimmbad-Zentrum an diesem einmaligen Standort wäre ein ,Traum‘, um den uns andere Städte beneiden werden“.

Im Interesse des Tourismus, aber erst recht im Interesse der Bürger der gesamten Region sei es das Ziel der CDU, eine langfristige Lösung für die Sicherstellung des Badbetriebes in Papenburg zu erarbeiten. Das Schwimmbad-Zentrum soll nach den Vorstellungen des Stadtverbandes am Standort des jetzigen Freibades entstehen.

Dort könnte ein zusätzliches Hallenbad mit einer 25-Meter-Bahn errichtet werden. Die umfangreich zu sanierenden oder neu zu errichtenden Umkleiden vor Ort könnten für beide Bäder genutzt werden. Die Planungen sollen gemeinsam mit dem Betreiber der jetzigen Bäder vorangetrieben werden. Dies gelte sowohl für die Sicherstellung des Betriebes der bestehenden Bäder in den nächsten Jahren, als auch für die neue, eventuelle große Lösung.

„Heute schon an morgen denken“

„Die Synergieeffekte und Einsparpotenziale liegen auf der Hand: Ein gemeinsames Umkleidegebäude könnte beide Bäder versorgen, die Notwendigkeit des Pumpens des Wassers vom jetzigen Hallenbad an der Russelstraße entfiele, die übergangsbedingten Schließungszeiten würden sich verkürzen oder gar entfallen und die Energieversorgung und selbst die Gastronomie müsste nur einmal vorgehalten werden“, so Remmers weiter. Insgesamt ergebe sich ein viel wirtschaftlicherer Ganzjahresbetrieb an einem Standort, meint Remmers.

Mit den langfristigen Planungsüberlegungen zu dieser Alternative müsse gleichzeitig der Betrieb des bestehenden Hallenbades und auch des bestehenden Freibades sichergestellt werden. Das im Stadtrat vorgestellte Sanierungs-Gutachten belege, dass zwar eine Sanierung des Bades möglich ist, aber eine Sanierung für mehr als fünf Jahre sehr viel Aufwand erfordere.

„Unser Vorschlag erfolgt daher unter dem Motto: Heute schon an Morgen denken“, so Remmers, der weiter ausführt: „Wir hoffen, dass im ersten Halbjahr 2017 eine Diskussion dieser Vorschläge in den politischen Gremien erfolgen kann.“


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