Erasmus+ Programm Neue internationale Partnerschaft für BBS Papenburg

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Freuen sich über das neue Projekt (von links) Patrick Pahl, Helga Freudenthal, Falk Gerke, Linus Meiser, Fabian Freericks, Dennis Jungebloed und Michael Tieben. Foto: BBS PapenburgFreuen sich über das neue Projekt (von links) Patrick Pahl, Helga Freudenthal, Falk Gerke, Linus Meiser, Fabian Freericks, Dennis Jungebloed und Michael Tieben. Foto: BBS Papenburg

Papenburg. Die Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg für Technik und Wirtschaft haben von der Europäischen Union (EU) die Zusage für den Aufbau einer Partnerschaft im Rahmen eines Erasmus+ Programms bekommen. Die Partner werden in den kommenden 36 Monaten gemeinsame Projekte mit Schülern aus allen Mitgliedsländern durchführen.

Das gemeinsame Thema lautet einer Mitteilung zufolge: „Who do we think we are?“ (zu deutsch: Wer sind wir (in Europa)?). Dabei werden die Teilnehmer zunächst versuchen zu definieren, was ihre Kultur in ihrer unmittelbaren Umgebung ausmacht. Anschließend werden die Ergebnisse aus den Partnerschulen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert.

Helga Freudenthal und Michael Tieben, beide von der BBS Technik und Wirtschaft, halten dieses Projekt für sehr wichtig, da es den Schülern erlaubt, sich mit ihrer eigenen Kultur und den jeweiligen Werten auseinanderzusetzen. Nur wer sich selbst kenne und wüsste, was ihm wichtig ist und könne offen auf andere Menschen zugehen. Die Schüler sollen sich selbst und ihre Mitschüler besser schätzen und kennenlernen.

Freudenthal und Tieben werden Ende November zum ersten Projekttreffen nach Peterborough (Großbritannien) fahren, um dort gemeinsam mit den Kollegen aus den anderen Ländern den genauen Zeitplan für das Projekt zu vereinbaren.

EU fördert zum dritten Mal ein Projekt

Es handelt sich bei diesem neuen Projekt um die dritte von der EU geförderte strategische Schulpartnerschaft an den Berufsbildenden Schulen in Papenburg innerhalb der letzten 10 Jahre. Diese Partnerschaften sind für die BBS der Mitteilung zufolge sehr wichtig, da sie nicht nur zentrale Themen für die Schulgemeinschaft bearbeiten, sondern auch eine gemeinsame Basis für den Aufbau langfristiger Kooperationen schaffen. So tauschen die IES Jardines de Puerta Oscura in Málaga (Spanien) und die BBS seit 2010 Praktikanten aus. Mit der Thomas Deacon Academy in Peterborough (Großbritannien) gab es schon früher strategische Partnerschaften.

Neben diesem neuen Projekt unterhält die BBS Technik und Wirtschaft zwölf langfristige Partnerschaften mit Partnern in verschiedenen Regionen in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Malta, Polen, Finnland und Mexiko. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Partnern wie der Ems-Dollart-Region, dem Deutsch-Französischen Sekretariat, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk oder dem Erasmus Programm der EU für den Austausch von Auslandspraktika für Auszubildende zusammen.


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