Geschenk in der HÖB überreicht Ein Mikroskop für die Krebsfrüherkennung in Kenia

Von Deike Terhorst

Ein Mikroskop für Kenia: Die Spende überreichten (von links) Wilhelm Pieper, Ehefrau Elisabeth Pieper und Wilhelm Wilberts an Sonja Leipe, Dr. Jens Schlake und Dr.Bettina Kerkhoff. Foto: Deike TerhorstEin Mikroskop für Kenia: Die Spende überreichten (von links) Wilhelm Pieper, Ehefrau Elisabeth Pieper und Wilhelm Wilberts an Sonja Leipe, Dr. Jens Schlake und Dr.Bettina Kerkhoff. Foto: Deike Terhorst

dte Papenburg. Zum Aufbau einer Praxis für Gebärmutterhalskrebspatientinnen im westkenianischen Kisumu hat die Ökostromfirma Agrowea aus Twist ein Mikroskop für Krebsfrüherkennungsuntersuchungen gespendet. Das Geschenk wurde im Rahmen einer Fortbildung für Gynäkologen in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg überreicht.

Anlässlich des 70. Geburtstages des Geschäftsführers Wilhelm Pieper wurde firmenintern beschlossen, dass mit dieser Spende der Aufbau der Praxis materiell unterstützt werden solle.

Neben dem Mikroskop ist zudem eine vierwöchige Ausbildung eines 25-Jährigen aus Kisumu geplant, der den Umgang mit dem Gerät erlernen soll. Zytologieassistentin Sonja Leipe wird diese Ausbildung übernehmen und ihn in die Grundlagen der mikroskopischen Diagnostik einweisen. Die Spende sei eine weitere Idee, den Menschen in Afrika mit wenig Einsatz viel zu helfen, erklärt die Papenburgerin.

Gezielte Diagnosen möglich

Da die integrierte Kamera mikroskopische Bilder erstellt, die anschließend per Internet von Kenia nach Papenburg geschickt werden, können durch die gemeinsame Begutachtung nun gezielte Diagnosen gestellt werden. Das wirkt sich auch auf die Behandlungsmöglichkeiten aus.

Die für den Aufbau der Praxis erforderliche Infrastruktur wurde bereits durch die Unterstützung des Projektes „shool of hope“ durch die Organisation „round table Deutschland“ ermöglicht. Das Projekt beinhaltet neben einer normalen Schule mit rund 1200 Schülern ebenfalls eine Behinderteneinrichtung, eine Klinik und ein Ausbildungszentrum. Das Ehepaar Dr. Jens Schlake und Dr. Bettina Kerkhoff aus Walsrode sind beteiligt und werden das Projekt auch in Zukunft begleiten.


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