Schwerlast auf Birkenallee UBF fordert neue Verkehrsplanung für Papenburg

Von Gerd Schade

Während der Sanierungsarbeiten an der Rheiderlandstraße wird der Schwerlastverkehr unter anderem über die Birkenallee umgeleitet. Foto: Jan-Hendrik KuntzeWährend der Sanierungsarbeiten an der Rheiderlandstraße wird der Schwerlastverkehr unter anderem über die Birkenallee umgeleitet. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Papenburg. Der Vorsitzende der UBF-Fraktion im Rat der Stadt Papenburg, Volker Eissing, erneuert die Forderung des Unabhängigen Bürgerforums (UBF) nach einer grundlegenden Verkehrsplanung für die Stadt. Anlass ist die aktuelle Verkehrsführung im Zuge der Birkenallee.

„Zur Überraschung haben wir in St. Marien feststellen müssen, dass die Verkehrsführung mit einem großen Hinweisschild geändert wurde und der Hinweis für Schwerlastverkehr für die Meyer Werft wird ausdrücklich jetzt über die Birkenallee geführt“, erklärt Eissing. Ursache für die aktuelle Verkehrsführung sind Arbeiten auf der Rheiderlandstraße (Kreisstraße 158), die in mehreren Bauabschnitten saniert wird. Eine der Umleitungsstrecken führt über die Birkenallee.

Seit mehr als sieben Jahren argumentiere das UBF dafür, endlich eine grundlegende Verkehrsplanung und -führung für eine wachsende Stadt wie Papenburg zu entwickeln. „Für das UBF bedeutet dies, dass der Schwerlastverkehr der Meyer Werft über den Küstenkanal weiträumig die Stadt umfährt und dann über die Oldenburger Straße und eine neu dem Emsseitenkanal parallel verlaufende Straße dann direkt der Meyer Werft zugeführt wird“, erklärt Eissing.

Die Anlieger, zu denen der UBF-Fraktionsvorsitzende selbst zählt, hätten seinem Empfinden zurzeit das Gefühl, „eher an der A 1 zu wohnen an als an einer innerstädtischen Straße“. Davon abgesehen, würde der gerade erst aufwändig sanierten Birkenallee bereits schwerer Schaden zugefügt. Die Birkenallee (Kreisstraße 144) ist auf einem 1,6 Kilometer langen Teilstück für mehr als zwei Millionen Euro erneuert worden.

Das UBF fordere deshalb nicht nur für den Ortsteil St. Marien, sondern für das Obenende und für die gesamte Stadt ein grundlegendes Überdenken der Verkehrsplanung sowie eine weiträumige Umfahrung der Stadt. Diese müsse auch langfristig Bestand haben.


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