An den BBS Papenburger Schüler kreieren plattdeutsche Werbesprüche

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Die Schüler der Einzelhandelsklasse WE15-2 und Lehrerin Gabriele Plümer-Stevens (ganz links) kreierten plattdeutsche Werbesprüche. Foto: BBS PapenburgDie Schüler der Einzelhandelsklasse WE15-2 und Lehrerin Gabriele Plümer-Stevens (ganz links) kreierten plattdeutsche Werbesprüche. Foto: BBS Papenburg

Papenburg. Im Rahmen der landesweiten Aktion „Freeidach is Plattdach!“ haben sich Auszubildende des Einzelhandels der Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg intensiv mit der plattdeutschen Sprache befasst.

Bereits seit 2015 wird im Unterricht an den BBS Papenburg (Technik und Wirtschaft) Plattdeutsch gesprochen. Im Unterricht haben sich jetzt die Einzelhandels-Auszubildenden jetzt im Rahmen der aktuellen Aktion näher mit Werbung befasst und beispielsweise eine plattdeutsche Werbeanzeige für ein Produkt ihres Ausbildungsbetriebes kreiert. Die Schüler zeigten dabei einer Mitteilung zufolge ein großes Maß an sprachlichem Feingefühl.

Plattdeutsche Werbesprüche

So wurde ein Weber Grill mit der Headline „Ik bün Füür un Flamme“ beworben, auf eine Jeanskollektion mit verschiedenen Größen weist die rhetorische Frage „Büst du een Strohspier of hest du wat bitosetten?“ hin. Und es wurde auch gereimt: „Wenn de Kinnerfooten ropen, mutt man Elefanten kopen!“. „Die Schüler sind sehr stolz auf ihre plattdeutschen Arbeitsergebnisse und hatten viel Spaß bei der Gestaltung und Präsentation der Werbeanzeigen“, so Gabriele Plümer-Stevens, Lehrerin an den BBS Papenburg und Beraterin der Landesschulbehörde für die Plattdeutsche Sprache.


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