Vertrag in Aschendorf besiegelt Gymnasium Papenburg steigt in Schach-Kooperation ein

Von Ann-Kathrin Schweers

Um den Kooperationsvertrag „Schach von 6 bis 16“ zu erweitern, trafen sich die Beteiligten der Aschendorfer Schulen, des Gymnasiums Papenburg, des TuS Aschendorf und des Familienzentrums St. Amandus in Aschendorf. Foto: Ann-Kathrin SchweersUm den Kooperationsvertrag „Schach von 6 bis 16“ zu erweitern, trafen sich die Beteiligten der Aschendorfer Schulen, des Gymnasiums Papenburg, des TuS Aschendorf und des Familienzentrums St. Amandus in Aschendorf. Foto: Ann-Kathrin Schweers

aksc Aschendorf. Um den neuen Kooperationspartner, das Gymnasium Papenburg, mit in den Verbund „Schach von 6 bis 16“ aufzunehmen, haben alle Beteiligten einen neuen Vertrag in der Kindertagesstätte (Kita) St. Amandus in Aschendorf unterzeichnet.

Im August 2013 hatte die Kooperation begonnen. Nun macht auch das Gymnasium Papenburg mit. Zuvor war durch die Vereinbarung die Möglichkeit zum Schach spielen für Kinder und Jugendliche der Aschendorfer Kita und der örtlichen Schulen gesichert. „Die Frage war: Was passiert eigentlich mit Kindern, die nach der Schule in Aschendorf auf eine weiterführende Schule wechseln?“, erklärte Norbert Lamkemeyer, Schulleiter des Gymnasiums. Ein nahtloser Übergang von Kita zur Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule solle für die schachspielenden Kinder durch die Kooperationserweiterung ermöglicht werden.

Die teilnehmenden Schulen, die Kita St. Amandus und der TuS Aschendorf freuen sich bereits über ein gut angenommenes Schachangebot in ihren Reihen. In Form von Arbeitsgemeinschaften, Wahlpflichtkursen und freiwilligen Ganztagsangeboten wird das Schach spielen hier ermöglicht. Nach Bedarf bietet das Familienzentrum St. Amandus auch Eltern-Kind-Kurse an, so Marieta Schürmann, Leiterin des Familienzentrums St. Amandus. Die Kooperation soll nämlich auch „Eltern aktiv in den schachlichen Entwicklungsprozess ihrer Kinder“ einbeziehen. So heißt es in der schriftlichen Vereinbarung der Schachpartner.

Um das Kursangebot für die Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, stellen die einzelnen Kooperationspartner jeweils mindestens einen Betreuer, der das Schach spielen beibringen und betreuen kann. Unabhängig voneinander nehmen die beteiligten Einrichtungen auch an Schachturnieren teil. Ein gemeinsames Familienturnier findet seit 2015 statt und ist auf eine jährliche Fortführung ausgerichtet. In 2016 haben 20 Familien teilgenommen. „Für Kita-Kinder ist das auch eine große Sache an so einem großen Turnier teilzunehmen“, sagte Schürmann.

Die Idee zur Kooperation „Schach von 6 bis 16“ ist nach ihren Worten vom Sozialpädagogen der Heinrich-Middendorf-Oberschule, Edmund Bruns, und Hermann Schlömer vom TuS Aschendorf gekommen, die damit das Engagement zum Thema Schach in den Bildungseinrichtungen zu einem Konzept zusammenfassen wollten. Nach der Kooperationserweiterung sind nun das Familienzentrum St. Amandus, die Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf, die Amandusschule Aschendorf, das Gymnasium Papenburg, sowie der Verein TuS Aschendorf Partner in Sachen Schach. Gefördert wird die Kooperation durch die Emsländische Volksbank. „Ich wünsche uns allen einen guten Austausch und glückliche Kinder“, besiegelte Schürmann die neue Zusammenarbeit mit dem Gymnasium.


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