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80 Mitarbeiter betroffen Papenburg: Sanitätshaus Kramer stellt Insolvenzantrag

Von Aloys Schulte

80 Mitarbeiter sind von der Insolvenz des Sanitätshauses Kramer betroffen. Foto: dpa80 Mitarbeiter sind von der Insolvenz des Sanitätshauses Kramer betroffen. Foto: dpa

Papenburg. Das Sanitätshaus Kramer in Papenburg (Gasthauskanal) hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Meppen gestellt. Das hat Geschäftsführer Jens Rüppel auf Anfrage bestätigt.

Betroffen sind nach seinen Angaben rund 80 Mitarbeiter in Papenburg und den Niederlassungen in Meppen, Lingen, Norden, Aurich und Emden. Grund für den Insolvenzantrag ist laut Rüppel eine „dramatisch verschlechterte Wettbewerbssituation“ in Papenburg. Er hatte das Unternehmen vor drei Jahren übernommen und ist neben der Kramer Sanitäts- und Orthopädietechnik GmbH auch Geschäftsführer der Orthopädietechnik Kramer GmbH und der Universalis Vitae GmbH (ebenfalls mit Sitz in Papenburg).

Für alle drei Firmen ist nach Auskunft des Amtsgerichts Meppen am 4. April der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt worden. Binnen einer Woche soll geprüft werden, welche Vermögenswerte vorhanden sind und ob ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wird.

Ziel des Verfahrens ist laut Rüppel, die „gut gehenden Niederlassungen“ zu erhalten. Für einige Standorte werde die Insolvenz aber womöglich das Aus bedeuten.


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