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29.06.2016, 17:34 Uhr KOMMENTAR

Zum Schafdiebstahl in Papenburg: Tat muss auffallen

Ein Kommentar von Daniel Gonzalez-Tepper


Auch zehn Ziegen (vorne) gehören zur Herde, die in dem Moorgebiet zwischen Papenburg und Börgermoor nahe der Teststrecke geweidet haben. Foto: Daniel Gonzalez-TepperAuch zehn Ziegen (vorne) gehören zur Herde, die in dem Moorgebiet zwischen Papenburg und Börgermoor nahe der Teststrecke geweidet haben. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Papenburg. 46 Schafe von einer weit entlegenen Weide bei Papenburg zu entwenden, kann nicht unbemerkt bleiben. Ein Kommentar.

Wer sich die Moorlandschaft nahe der ATP-Teststrecke bei Papenburg einmal genauer anschaut, der sieht schnell, dass es nicht so einfach möglich ist, 46 Schafe aus diesem Gebiet abzutransportieren. Unbemerkt bleiben kann außerdem nicht, wenn jemand eine solche Zahl von Tieren zu Geld machen oder sie schlachten möchte. Daher ist die Hoffnung der Familie Schütte auf ein Wiederauffinden der Schafe berechtigt.

Bereits vor 15 Jahren hat Wilhelm Schütte nach einem Vorfall mit seinen Tieren die Öffentlichkeit gesucht. Damals waren über Monate immer wieder Tiere in seinen Stallungen in Börger von Unbekannten getötet worden. Damals setzte er 10.000 D-Mark zur Ergreifung der Täter aus. Die Täter wurden zwar nicht geschnappt, sie wurden aber offenbar derart abgeschreckt, dass die Todesserie ein Ende fand.

Dem sympathischen Schäfer, der den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, ist zu wünschen, dass er auch diesmal erfolgreich ist. Jedem Hinweis will er persönlich oder mit Unterstützung der Polizei nachgehen.


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