Martina König neue Vorsitzende 20 Jahre Hospizbewegung in Papenburg

Von Dirk Hellmers

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dhe Papenburg. Mit neuem Vorstand soll im Herbst das 20-jährige Bestehen der Hospizbewegung Papenburg und Umgebung gefeiert werden. Neue Chefin Martina König. Als Nachfolgerin von Karl Wolfgang Hörbe ist sie die dritte Vorsitzende des Vereins.

Papenburg. Gegründet wurde die Hospizbewegung 1996 nach einer Veranstaltungsreihe in der St.-Antonius-Kirche. Von fünf Mitgliedern um die erste Vorsitzende Rosel Sanders wurde ein halbes Jahr nach der „Woche für das Leben“ die Hospizbewegung gegründet. Seitdem ist der Verein gewachsen, hat Ortsgruppen in Dörpen (2008) und für Aschendorf/Rhede (2010) und mittlerweile 34 ehrenamtliche Begleiter.

Um die Leitung zu übernehmen, ist König in den Verein eingetreten. „Der Blick von außen bringt neue Gedanken mit“, sagt sie und will sich in erster Linie um das Organisatorische hinter den Kulissen kümmern.

Weitere Veränderungen im Vorstand

Mit dem Wechsel auf dem Chefstuhl haben sich weitere Stellen im Vorstand geändert. Christa Bögemann, ehemals beratendes Mitglied, ist nun Stellvertreterin von König. Den Posten hat sie von Elisabeth Kuper übernommen. „Sie hat sich immer stark für die Hospizbewegung eingesetzt“, lobte Bögemann ihre Vorgängerin. Wieder gewählt wurden Maria Lüken als zweite Stellvertreterin, Marlen Stern für die Trauerarbeit und Maria Lützenkirchen als Schriftführerin.

Zum 20. Jahrestag stehen drei Veranstaltungen auf dem Programm. Am 7. September referiert Renate Lohmann zum Thema „Ich bin nicht krank, ich sterbe nur.“ Am 23. September gibt es in der Nikolaikirche einen ökumenischen Gottesdienst „20 Jahre Hospizbewegung Papenburg und Umgebung“. Den Abschluss bildet der traditionelle Rosel Sanders Spieleabend am 4. November.


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