50 Kunden bei erster Schicht Tafel in Aschendorf ist umgezogen

Von Dirk Hellmers

Bei der ersten Schicht im neuen Quartier haben Sigrid Geers, Marie-Luise Schimweg, Marietheres von Garrel, Abdulkader Almusitef, Johanna Nintemann und Fritz Schmidt (von links) geholfen. Foto: Dirk HellmersBei der ersten Schicht im neuen Quartier haben Sigrid Geers, Marie-Luise Schimweg, Marietheres von Garrel, Abdulkader Almusitef, Johanna Nintemann und Fritz Schmidt (von links) geholfen. Foto: Dirk Hellmers

dhe Aschendorf. Die erste Lebensmittelausgabe bei der Papenburger Tafel im neuen Aschendorfer Quartier an der Poststraße ist geglückt. Am Dienstag starteten die freiwilligen Helfer erstmals unter dem neuen Dach. Am gestrigen Donnerstag öffnete die neue Ausgabestelle bereits ein zweites Mal.

Am ersten Termin wurden Lebensmittel an gut 50 Menschen herausgegeben. „Eigentlich war schon seit Montag alles fertig“, berichtet Organisatorin Ulla Naujok. Kurz bevor die Waren das erste Mal in den Räumen des früheren Zweirad-Geschäftes Menken über den Tresen gehen, kommt die Aufregung dennoch. „Kommt der Dolmetscher hierhin“, fragt eine Frau. Kurz bevor die erste Kundin vor der Tür steht, ist der Mann gekommen. „Er soll ins Kurdische und Arabische Übersetzten“, erklärt Naujok. Vorbereitet sind einzelne Kisten, dazu gibt es Brot sowie Obst und Gemüse. Die Kunden kommen im Fünf-Minuten-Takt. „Wir sind hier nur eine Ausgabestelle“, erklärt Naujok.

Soziales Kaufhaus eröffnet in 14 Tagen

Für den ersten Tag waren Lebensmittel für 34 Erwachsene und 21 Kinder bestellt worden. Um dort einkaufen zu können, muss vorher bestellt werden, erklärt Naujok. Ein Vorteil: Da jeder Kunde einen Termin hat, werden Schlangen vermieden. Während dienstags und donnerstags dort bereits Betrieb herrscht, soll das Soziale Kaufhaus im hinteren Gebäudeteil in 14 Tagen öffnen. Zuvor waren die Helfer im ehemaligen Möbelhaus Thormann im Schatten der St.-Amandus-Kirche.


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