Kaum Stände am Obenende Bücherbasar in der Kesselschmiede voller Erfolg

Von Dirk Hellmers


dhe Papenburg. Unterschiedlicher können Flohmärkte nicht laufen: Am Obenende ist der erste Nachtflohmarkt am Samstag wortwörtlich ins Wasser gefallen. Derweil freute sich Amnesty International über regen Zulauf beim Bücherbasar in der Papenburger Kesselschmiede.

Zum Start um 18 Uhr waren die meisten Stände beim Flohmarkt am Splitting bereits wieder abgebaut. Dabei ging alles gut los. „Rund 30 Aussteller waren da“, berichtete die Organisatorin Kerstin Millow, Vorsitzende des Förderkreises Obenende. Der Regen machte den Händlern allerdings beim Aufbau einen Strich durch die Rechnung. „Die haben dann gleich wieder abgebaut“, sagt Millow. Zum Start waren nur noch etwa zehn Stände am Ort. „Wir lassen uns aber nicht entmutigen“, sagt die Geschäftsfrau.

Wetter macht Strich durch die Rechnung

Es soll eine zweite Auflage in Anlauf genommen werden. Zurzeit hätten die Veranstaltungen am Obenende wenig Glück mit dem Wetter, sagt Millow in Anspielung auf die Braderie im vergangenen Sommer. Die Kultveranstaltung musste damals aufgrund von Sturmwarnungen verschoben werden. Geblieben ist Margret Kutz mit ihren selbstdesignten Betonwindlichtern. „Ich habe so viel vorbereitet“, sagt sie. Daher habe sie trotz Regen nicht ans Aufgeben gedacht.

Mehr als eine Tonne Bücher am Samstag verkauft

Vom Pech mit dem Wetter bei den vergangenen Veranstaltungen geplagt zog es die Menschenrechtler von Amnesty International nun erstmals in die Kesselschmiede. Mit zwei LKW-Ladungen sei das komplette Buchlager der Ortsgruppe zum Basar geliefert worden. „Es waren durchweg Leute da“, ist der Vorsitzende Gerold Siemer zufrieden. Bereits vor der Öffnung am Samstag hatten etliche Personen vor dem Gebäude gewartet. „Wir haben allein am Samstag eine Tonne Bücher verkauft“, bilanziert Siemer. Die angebotenen Hörbücher seien sofort ausverkauft gewesen. Verkauft wurden die Werke zum Preis von drei Euro pro Kilo. Abgerundet wurde das Angebot mit dem Verkauf von Hotelutensilien durch das Hotel Alte Werft. „Wir würden das gerne noch mal machen“, sagt Siemer.