ai-Gruppe in der Kesselschmiede Menschenrechtler verkaufen in Papenburg Bücher

Von Dirk Hellmers

Werben für den Bücherbasar: (v. l.) Ulrich Böckmann, Arne Zierow, Gerold Siemer und Gabrielle Hoff. Foto: Dirk HellmersWerben für den Bücherbasar: (v. l.) Ulrich Böckmann, Arne Zierow, Gerold Siemer und Gabrielle Hoff. Foto: Dirk Hellmers

dhe Papenburg. Mehr als 20.000 Bücher will die Papenburger Ortsgruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International am 23. und 24. April 2016 unters Volk bringen. Dann soll zum verkaufsoffenen Sonntag in Papenburg erstmals ein Bücherbasar unter dem Dach der Kesselschmiede stattfinden.

„Wir sind eine feste Größe mit unserem Bücherbasar“, erklärt Vorsitzender Gerold Siemer. Sowohl bei der Braderie als auch auf dem Stadtfest bauen die Menschenrechtler ihren Stand auf und verkaufen die gedruckten Werke pauschal zu einem Preis pro Kilogramm. Doch in den vergangenen Jahren lief der Freiluftverkauf nicht immer wie gewünscht. „Wir hatten zuletzt oft Pech mit dem Wetter“, erklärt Siemer. Zudem müsste an einem Tag alles auf- und wieder abgebaut werden. Somit könne meist nur eine Lkw-Ladung zu den Festen gebracht werden. Daher sei er auf die Idee gekommen, beim Hotel Alte Werft anzufragen, ob die Kesselschmiede dafür genutzt werden kann.

In der Kesselschmiede haben die Amnesty-Mitglieder nun die Möglichekit, sich mit einem Tag Vorlauf einrichten zu können. „Wir werden erstmals alle unsere Bücher anbieten“, verspricht Siemer. Pro angefangenes Kilo sollen drei Euro genommen werden. Zudem sollen nun auch Schallplatten, Hörbücher, DVDs und VHS-Kassetten angeboten werden. „Wir haben viele Raritäten.“ Zu welchen Preisen diese angeboten werden, wisse er aber noch nicht. Die Einnahmen der Menschenrechtler sollen in die Vereinsarbeit fließen.

Komplettiert wird das Angebot durch das Hotel Alte Werft. Dort hat Arne Zierow die Geschäftsführung übernommen. „Neue Besen kehren gut“, sagt er und hat eine Bestandsaufnahme im Lager gemacht. Gläser, Geschirr, Vasen und anderes Hoteltypisches soll dann ebenfalls an den Mann gebracht werden. Zudem will er an beiden Tagen mit Kaffee und Kuchenverkauf einen „Ort der Begegnung“ in der Kesselschmiede schaffen. Geöffnet ist die Halle an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr.