Ortsteil aufgenommen Herbrum in Projekt mit Aschendorf, Lehe und Rhede

Rund 80 Interessierte hatten an einem Informationsabend der bisherigen drei Projektpartner im Januar in Aschendorf teilgenommen. Foto: Jürgen EdenRund 80 Interessierte hatten an einem Informationsabend der bisherigen drei Projektpartner im Januar in Aschendorf teilgenommen. Foto: Jürgen Eden

pm/gs Papenburg. In das interkommunale Demografie-Projekt „Gemeinsam aktiv in die Zukunft“mit Aschendorf, Rhede und Lehe ist nun auch Herbrum aufgenommen worden. Eine neue Hoffnung für die Sanierung der Mehrzweckhalle ist damit aber nicht verbunden.

Das schließt Holger Brörkens, Projektleiter der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) in einer Pressemitteilung der Stadt Papenburg von vornherein aus. Am 16. März soll es einen Workshop in Herbrum geben.

Mit dem Projekt wird nach den Worten von Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) genau analysiert, wie man mit kleinen und größeren Investitionen und Maßnahmen die Orte attraktiv halten kann. „Es wäre schön, wenn davon auch Herbrum profitiert“, sagt Bechtluft. Sanierungsmittel für die marode Mehrzweckhalle wird es Brörkens zufolge aus dem Projekt jedoch nicht geben. Und doch wolle man sich das Problem genau anhören. „Vielleicht können wir alternative Vorschläge machen, wie man rund um die Halle andere Dinge umsetzen kann. Das muss sich dann in den Gesprächen zeigen“, so Brörkens.

An einem Informationsabend der bisherigen drei Projektpartner im Januar in Aschendorf hatten rund 80 Personen teilgenommen und erste Ideen zusammengetragen. Wie der Aschendorfer Ortsbürgermeister Friedhelm Führs (CDU) erklärt, hätten die Projektpartner nun geprüft, ob es möglich ist, Herbrum ebenfalls aufzunehmen.

„Der Hintergrund ist, dass viele Probleme, die es in Lehe, Rhede oder Aschendorf gibt, auch in Herbrum eine Rolle spielen“, sagt Führs. Er freue sich, dass mit Herbrum nun aus einem weiteren Ort Vorschläge kommen können, wie man die Orte fit für die Zukunft machen kann.

„Wir sind auf die Ergebnisse sehr gespannt“, sagt Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos). „Man merkt, dass das Projekt genau dort ansetzt, wo den Bürgern der Schuh drückt.“ So sieht es auch der Leher Ortsbürgermeister Johann Mardink (CDU): „Dadurch, dass Herbrum nun auch mitmacht, verschwindet ein weißer Fleck auf der Karte zwischen Aschendorf und Lehe. Das kann uns am Ende nur helfen.“


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