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Schiff der Meyer Werft Passagiere twittern Fotos: „Anthem of the Seas“ gerät in Sturm

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Das Kreuzfahrtschiff „Anthem of the Seas“ der Meyer Werft passiert die Friesenbrücke Richtung Nordsee. Archivfoto: David EbenerDas Kreuzfahrtschiff „Anthem of the Seas“ der Meyer Werft passiert die Friesenbrücke Richtung Nordsee. Archivfoto: David Ebener

New Jersey/Papenburg. Die Kreuzfahrt sollte ein schönes Urlaubs-Erlebnis werden, doch dazu kam es nicht. Das Kreuzfahrtschiff „The Anthem of the Seas“ der Meyer Werft in Papenburg ist vor der Küste von South Carolina in einen schweren Sturm geraten. So schwer, dass die Kreuzfahrt abgebrochen werden musste.

Laut Berichten von US-Medien war das Schiff auf dem Weg von New York nach Port Canaveral in Florida. Dabei geriet das vor gut einem Jahr in Papenburg fertiggestellte Schiff am Sonntag in den Sturm, der als Hurrikane der Stärke 2 beschrieben wurde. Laut einem Bericht des britischen „Telegraph“ soll die Windgeschwindigkeit bei mehr als 200 Kilometer pro Stunde gelegen haben. Bis zu zehn Meter hohe Wellen hätten gegen das Schiff geschlagen. Der Ozeanriese, mit 348 Meter Länge und 41 Meter Breite das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, wurde stundenlang heftig durchgeschüttelt.

Fünf Personen verletzt

Der Sturm hatte an Bord zahlreiche Schäden angerichtet. Fünf Passagiere wurden nach Auskunft des Veranstalters leicht verletzt.Insgesamt befanden sich 4529 Reisende und 1616 Crew-Mitglieder an Bord. Fotos, die Passagiere der Kreuzfahrt auf Twitter posteten, zeigen, wie das Mobiliar durcheinander gewirbelt sowie Wand- und Deckenverkleidungen gelitten haben. (Weiterlesen: Auf Meyer Werft gebaut: Schiff gerät in schweren Sturm)

Schiff wird zurückkehren

Erst seit April 2015 ist die „Anthem of the Seas“ in Betrieb. Sie wurde wie ihre Schwester „Quantum of the Seas“ in der Papenburger Meyer-Werft gebaut. Die Reise war am Samstag gestartet und sollte ursprünglich eine Woche dauern und unter anderem nach Florida und auf die Bahamas führen. Jetzt wird die „Anthem of the Seas“ nach Newark zurückkehren, denn eine Besserung des Wetters ist nicht in Sicht. Alle Gäste bekommen den Preis der Reise erstattet und zudem einen 50-Prozent-Gutschein für die nächste Reise mit der Reederei, verkündete das Unternehmen später auf Twitter.




 
 

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