„Jugend trainiert für Olympia“ Bürgermeister ehrt Papenburger Leichtathleten

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24 Papenburger Sportler waren im Finale von „Jugend trainiert für Olympia“. Als Dank erhielten sie von der Stadt Kinogutscheine. Foto: Julia Kleene24 Papenburger Sportler waren im Finale von „Jugend trainiert für Olympia“. Als Dank erhielten sie von der Stadt Kinogutscheine. Foto: Julia Kleene

Papenburg. Eine Leichtathletikmannschaft des Mariengymnasiums und der Michaelschule aus Papenburg haben im September am viertägigen Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin teilgenommen. Der Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft empfing die Sportler im Rathaus, um ihre Leistungen zu würdigen.

Nach einem erfolgreichen Kreis- Bezirks- und Landesentscheid hatten sich die zwei Papenburger Leichtathletikmannschaften für das Bundesfinale qualifiziert. Das Team des Mariengymnasiums erreichte in der Wettkampfklasse II (Jahrgang 1998-2001) den elften Platz. Die Michaelschule war mit einer Jungenmannschaft in der Wettkampfklasse III vertreten und erreichte mit ihrer Gesamtleistung den zwölften Platz.

Bechtluft lobte das „hervorragende Abschneiden der Sportler“ und bezeichnete den Wettkampf als „besonderes Ereignis für die Schulgemeinschaft“. Sie seien nicht nur Repräsentanten des Landes und der Schule, sondern auch der Stadt Papenburg.

In der Bundeshauptstadt stand jedoch nicht nur Sport, sondern auch ein abwechslungsreiches Freizeitangebot auf dem Programm. Neben einer Besichtigung des Axel-Springer-Verlags und einem Besuch bei der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann schauten sich die Schüler auch ein Fußballspiel des Vdereins Hertha BSC an. „Die Abschlussparty mit dem DJ war am besten“, sagte Laura Sinnigen.

Hauptsächlich Sportschulen vertreten

Beim Empfang wurde den Beteiligten klar, dass Papenburg das letzte Mal vor mehr als zehn Jahren beim Bundesentscheid des Wettbewerbs vertreten war. „Das normale Schulen es in das Finale schaffen, ist hoch anzurechnen“, sagte der Sportwissenschaftler Roman Wodtke. Beim Bundesfinale seien nämlich zum größten Teil Sportschulen vertreten, die mehrmals täglich trainierten.

Bechtluft hob hervor, dass sowohl der Vereins- als auch der Schulsport zur Förderung der Sporttalente beitrage. Beide Schulen haben eine Kooperation mit der Leichtathletikgemeinschaft Papenburg-Aschendorf. Elf von zwölf Schülerinnen des Mariengymnasiums, die am Bundesfinale teilgenommen haben, trainieren in ihrer Freizeit aktiv in einer Leichtathletikgruppe. Von den zwölf teilnehmenden Jungs der Michaelschule sind bis auf einen reinen Leichtathleten alle begeisterte Fußballspieler.

Kreiswettbewerb im Mai in Papenburg

Obwohl die meisten mit dem Ergebnis zufrieden waren, möchten viele noch mehr erreichen. „Eigentlich wollten wir unter den besten zehn Mannschaften sein“, erklärte Sarah Dobermann. „Bis zum nächsten Jahr müssen wir unsere Schwächen abbauen“. Im Mai kommenden Jahres findet der Kreiswettbewerb von „Jugend trainiert für Olympia“ in Papenburg statt.


„Jugend trainiert für Olympia“ ist mit ca. 800000 Teilnehmern der weltgrößte Schulsportwettbewerb. Der Wettbewerb besteht seit 1969 und bietet Schülern Möglichkeiten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln. Unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten motiviert, sichtet und fördert der Wettbewerb in 19 Sportarten die Olympioniken von morgen.

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