Verein verfolgt mehrere Ansätze SV Aschendorfermoor will Dorfgemeinschaft stärken

Von Hermann-Josef Döbber

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Einstimmig im Amt bestätigt wurde der Vorstand des SV Aschendorfermoor mit (von links) Frank Brelage, Hans-Jürgen Gehrmann, Günter Elit, Holger Kruse, Werner Abheiden, Josef Schröder und Jens Dobelmann. Foto: Hermann-Josef DöbberEinstimmig im Amt bestätigt wurde der Vorstand des SV Aschendorfermoor mit (von links) Frank Brelage, Hans-Jürgen Gehrmann, Günter Elit, Holger Kruse, Werner Abheiden, Josef Schröder und Jens Dobelmann. Foto: Hermann-Josef Döbber

Aschendorfermoor. Das herausragende Ereignis im Sportverein (SV) Aschendorfermoor ist im abgelaufenen Vereinsjahr das Sommerfest gewesen. „Es war überaus gut besucht“, sagte der Vorsitzende Frank Brelage während der Generalversammlung im Dorfgemeinschaftshaus.

Dafür habe man noch kurzfristig improvisieren müssen. „Der sogenannte Menschenkicker war nach einer Terminänderung nicht mehr zu bekommen, auch sagte kurzfristig der Imbissbetreiber ab“, so Brelage. „Da hat die Schützenthrongemeinschaft 2014/15 die Ärmel aufgekrempelt und selbst einen Menschenkicker gebaut“, zollte der Vorsitzende dem ehrenamtlichen Engagement seinen Respekt. „Bei diesem Spiel und Spaß hatten nicht nur die Aktiven der acht Mannschaften, sondern auch die Zuschauer, ein spannendes Erlebnis.“ Gegrillt worden sei an dem Tag in Eigenregie, bereichert wurde die Veranstaltung mit Aktionen für Kinder.

Wegen des nachlassenden Besuches der „Blau-Gelben-Nacht“ will die Vereinsführung den Abend attraktiver gestalten, „damit das Fest wieder quer durch die Mannschaften geht, auch wieder mehr von den passiven Mitgliedern angenommen und wieder zum Renner wird.“ Die Anwesenden verständigten sich darauf, die Traditionsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus am 28. November 2015 durchzuführen, mit einem kalten und warmen Buffet zu beginnen, auch soll es tolle Gewinne geben.

Doppelkopf ist sehr beliebt

Nach wie vor erfahre das alljährliche Skat-Doppelkopfturnier Brelage zufolge regen Zuspruch. „Durchweg können wir etwas mehr als 30 Teilnehmer begrüßen, davon spielen zwei Drittel Doppelkopf“. Besser besucht worden sei gegenüber den Vorjahren das Osterfeuer. Allerdings stehe der Aufwand und die Annahme durch die Bevölkerung für ein gemütliches Beisammensein am lodernden Feuer in keinem Verhältnis, hieß es. „Es wäre nicht gut für unsere Siedlung, wenn wir das Osterfeuer abschaffen müssten. Auch ist der Verkauf von Grillwürstchen und Getränken für unseren Verein eine wichtige Einnahmequelle.“

Gescheitert ist das Vorhaben, die frühere Damengymnastikgruppe neu zu beleben und mit dieser den Verein weiter auszubauen. Der Zuspruch sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Auch hätten sich die Sportlerinnen nach mehreren Schnupperabenden nicht auf einen festen Wochentag einigen können. Enttäuscht zeigte sich der Vorsitzende von der Teilnahme an Arbeitseinsätzen. „Das muss sich unbedingt ändern“, mahnte Brelage Besserung an.

Kritik an Einstellung der Kinder

Hinter den Erwartungen zurück blieb die Fußball-Herrenmannschaft. Obmann Hans-Jürgen Gehrmann kritisierte die Einstellung der in der 3. Kreisklasse spielenden Kicker. Mit dem zur Verfügung stehenden Kader könne Platz fünf anvisiert werden. „Die Mannschaft kommt aber nicht über den zwölften Tabellenplatz hinaus.“ Weil auch Trainer Rene Freymuth mehr erwartete, habe dieser die Konsequenzen gezogen und sei zurückgetreten. Als Interimstrainer fungiere bis zur Winterpause Fabrice Schiele, der das volle Vertrauen des Vorstandes genieße, hieß es. Sein Nachfolger soll sich über 2016 hinaus dem aktuell 24-köpfigen Kader annehmen. „Dann können wir wieder manchem Favoriten ein Bein stellen“, ist Gehrmann überzeugt.“

Training in Aschendorfermoor

Zum Fußball-Nachwuchs gehören elf Jungen und zwei Mädchen, die als Gastspieler von den Minis bis zu den C-Junioren beim SC Blau-Weiß Papenburg und TuS Aschendorf am Ball sind, sagte Jugendwart Werner Abheiden. Eine dieser Mannschaften trainiere und spiele auf dem Sportgelände in Aschendorfermoor. Aus der Tischtennisabteilung verlautete, dass es an Jugendlichen fehlt.

Bei Neuwahlen zum Vorstand wurden die bisherigen Amtsinhaber einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Das Führungsgremium bilden demnach auch zukünftig Frank Brelage (Vorsitzender), Josef Schröder (2. Vorsitzender), Jens Dobelmann (3. Vorsitzender), Holger Kruse (Kassenwart), Günter Elit (Schriftführer), Werner Abheiden (Fußball-Jugendwart), Hans-Jürgen Gehrmann (Fußballobmann) und Paul Knurr (Tischtennis-Obmann).


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