AI hofft auf Jugendgruppe Musikfans rocken in Papenburg für Menschenrechte

Für Menschenrechte gerockt wurde vor 100 Musikfans im Papenburger Jugendzentrum. Zum Start trat die Band Ride On auf. Foto: Dirk HellmersFür Menschenrechte gerockt wurde vor 100 Musikfans im Papenburger Jugendzentrum. Zum Start trat die Band Ride On auf. Foto: Dirk Hellmers

dhe Papenburg. Tanzen für Menschenrechte: Bereits zum dritten Mal hat die Papenburger Ortsgruppe von Amnesty International (AI) zum Konzert „Rock for Human Rights“ in das Jugendzentrum in Papenburg geladen. Gut 100 Musikfans folgten dem Ruf.

Mit der Resonanz ist Papenburgs Amnesty-Chef Gerold Siemer zufrieden. Zudem hofft er auf die Gründung einer Jugendgruppe. Dass Potenzial im Nachwuchs steckt, zeigten Sarah Lünswilken, Wiebke Freymuth und Rieke Hoffner mit der Organisation des Festes. „Wir hoffen, dass wir dadurch noch mehr Zuspruch kriegen und eine Jugendgruppe gründen können“, sagt Siemer. Vor einem Jahr war der Versuch einer Gründung mangels Interesse gescheitert. Mit dem Mädchen-Trio soll ein neuer Anlauf unternommen werden. Menschenrechte seien einfach wichtig, findet Hoffner. Und Amnesty zeige in der Stadt Präsenz.

Hingegen zeigten auf der Bühne die Bands „Ride On“, „Aggressive Freundlichkeit“ und „Rauschgoldengel“ Präsenz. Sie verzichteten auf ihre Gage. Die Einnahmen für das Konzert kommen AI zu Gute.

Geld für Traumabehandlung von Flüchtlingen

Die Menschenrechtler wollen deutschlandweit 300.000 Euro in die Traumabehandlung von Flüchtlingen investieren. Dafür will auch Siemer sammeln. Dass das Konzert nach 2011 und 2013 nun bereits wieder in einem ungeraden Jahr stattfindet, sei zufall. „Es war mal wieder Zeit gewesen“, sagte Siemer. Wann die vierte Auflage stattfindet, wisse er noch nicht.