Kooperation mit Unternehmen Ludgerus-Schüler bauen ein Haus in Rhede

Stolz auf das abgeschlossene Projekt sind Maren Kruse, Janek Eiken, Devon Roeleveld, Timon Lübbers,Dennis Osteresch, Leo Bruns, Gerrit Terfehr, Miguel Höpper, Gerhard Bruns, Otto Büning, Imke Weber und Christina Vinke (von links). Foto: Dirk HellmersStolz auf das abgeschlossene Projekt sind Maren Kruse, Janek Eiken, Devon Roeleveld, Timon Lübbers,Dennis Osteresch, Leo Bruns, Gerrit Terfehr, Miguel Höpper, Gerhard Bruns, Otto Büning, Imke Weber und Christina Vinke (von links). Foto: Dirk Hellmers

Rhede. Stein für Stein an der Berufsausbildung bauen: Das haben sechs Schüler der Ludgerusschule in Rhede im Rahmen des Projektes „Generationenwerkstatt“ beim Bauunternehmen Günter Terfehr gemacht. An zehn Terminen haben die Jungen in zwei Gruppen in dem Unternehmen praktisch erlernt, wie ein Haus gebaut wird.

Unter der Anleitung von Mauermeister Gerhard Bruns wurde vom Grundstein bis zur Dachpfanne der Hausbau durchgeführt. „Das hat echt Spaß gemacht“, berichtete der Neuntklässler Leo Bruns. „Ich wollte mal schauen, wie sich das anfüllt“, erklärte der Schüler. Das er eine Ausbildung im handwerklichen Bereich machen will, steht für ihn fest. Nur für den Werkstoff habe er sich noch nicht entschieden. Daher wollte er auch Stein und Beton einmal ausprobieren. Gestartet sind die Schüler im vergangenen Frühjahr.

Schulleiter Otto Büning sieht in dem Projekt eine gute und zusätzliche Möglichkeit, neben den Praktika die Berufswahl zu erleichtern. „Wir hätten solche Angebote gerne auch in anderen Berufsrichtungen.“ Lobend erwähnte Büning die Bereitschaft der Schüler, am Nachmittag freiwillig etwas zu machen.

Initiiert worden war das Projekt von der Ursachenstiftung aus Osnabrück unter der Leitung von Johannes Rahe. Den Schülern versprach Geschäftsführer Gerrit Terfehr für ihr engagiertes Arbeiten in ihrer Freizeit einen Ausbildungsplatz in seinem Unternehmen.


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