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Takelage erneuert Papenburg: Museumsschiff „Margaretha“ bald wieder unter Segeln

Von Anna Kröger

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<em>Mit Unterstützung </em> eines Autokrans wurden die rund 300 Kilogramm schweren Masten für die „Margaretha“ abgeladen. Foto: Anna KrögerMit Unterstützung eines Autokrans wurden die rund 300 Kilogramm schweren Masten für die „Margaretha“ abgeladen. Foto: Anna Kröger

Papenburg. Fast ein Jahr lang schwamm die „Margaretha von Papenburg“ ohne Takelage im Hauptkanal. Im Frühjahr des vergangenen Jahres war das Museumsschiff all ihrer zum Segeln benötigten Bauteile entledigt worden. Nach umfassender Sanierung der maroden Mastkonstruktion hat am Montag die Auftakelung der sogenannten „Kuff“ (Plattbodenschiff) begonnen.

Bei einer Überprüfung der Museumsschiffe im vergangenen Jahr war festgestellt worden, dass die Rundhölzer der „Margaretha“ aufgrund der Witterung teils stark angegriffenen waren. Um einer Gefährdung von Passanten durch einen Mastbruch zu begegnen, hatte die städtische Kulturabteilung veranlasst, die „Kuff“ komplett abzutakeln. Anschließend war die Takelage auf der Bootswerft Bültjer in Ditzum für rund 50000 Euro generalüberholt worden.

Montiert werden die sanierten Schiffsteile mithilfe eines Autokranes und eines Steigers. Schließlich bringt ein jeder der beiden zwischen 13 und 14 Meter hohen Masten rund 300 Kilogramm auf die Waage. Die „Margaretha“, die im Hauptkanal vor dem Sparkassengebäude vor Anker liegt, ist Teil des Papenburger Schifffahrtfreilichtmuseums. Dieses besteht aus sechs Nachbauten alter Papenburger Schiffe anhand von Originalplänen. Seit ihrem Bau in den 1980er-Jahren schmücken die Schiffe an verschiedenen Stellen die Kanäle der Stadt. Aufgrund der Arbeiten an der „Margaretha“ ist voraussichtlich bis Donnerstag ein Teil des Hauptkanals rechts für den Verkehr gesperrt.


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