Ausstellung in der Villa Papenburg zeigt iranische Menschenrechtlerinnen

Irans Herz schlägt heißt die Ausstellung, die am kommenden Freitag in der Villa Dieckhaus eröffnet wird. Foto: Volkshochschule PapenburgIrans Herz schlägt heißt die Ausstellung, die am kommenden Freitag in der Villa Dieckhaus eröffnet wird. Foto: Volkshochschule Papenburg

Papenburg. Iranische Menschenrechtsverteidigerinnen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Irans Herz schlägt“, die von Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft am Freitag, 4. September um 18 Uhr im Foyer des Bildungs- und Kulturzentrums Villa Dieckhaus eröffnet wird.

Zu der gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule (VHS) und der Papenburger Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist jeder eingeladen.

Wie es in einer Ankündigung zur Ausstellungseröffnung heißt, werden iranische Frauen in den Medien häufig als Opfer dargestellt – unfähig, für ihre eigenen Rechte einzutreten. In Wirklichkeit zählten jedoch hunderte von ihnen zu den mutigsten Kämpferinnen für die Menschenrechte. Mit ihrem Eintreten für die freie Meinungsäußerung, aber auch für Frauen- und Kinderrechte riskierten sie ihre Freiheit und körperliche Unversehrtheit. Unzählige von ihnen seien inhaftiert, mit Berufsverbot belegt oder in die Verbannung geschickt worden.

In der Ausstellung werden iranische Aktivistinnen, die wegen ihres Einsatzes für Frauenrechte schikaniert oder ein-gesperrt worden sind, mit Kurzporträts vorgestellt. Darüber hinaus wird ein Überblick über die iranische Geschichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts und zur aktuellen politischen Situation gegeben.

Die Ausstellung wird bis Ende September in der Villa Dieckhaus zu sehen sein.