Neues Sicherheitskonzept geht auf Tausende feiern Braderie in Papenburg

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dhe Papenburg. Der Neustart der Braderie ist mit Verspätung geglückt: Nach der Absage vor zwei Wochen haben in der Nacht zum Sonntag schätzungsweise mehrere Tausend Besucher im Papenburger Obenende gefeiert.

„Ich bin extrem zufrieden“, sagte Organisatorin Kerstin Millow. Sie hat als neue Vorsitzende des Förderkreises Obenende erstmals das Fest organisiert. Vor einem halben Jahr stand die Braderie noch vor dem Aus. Zur Rettung war ein neues Sicherheitskonzept beschlossen worden.

„Es war sehr friedlich“, ist in den Augen der Vorsitzenden das neue Konzept aufgegangen. In diesem Jahr war das Gelände erstmals abgesperrt worden. Zudem durften Besucher keine eigenen Getränke, insbesondere alkoholische, mehr mitbringen.

Wenig Einsätze

Auch die Rettungskräfte des Malteser Hilfsdienstes hätten Millow berichtet, dass es insgesamt wenig Einsätze gab. Dies bestätigen auch die Beamten von der Polizei Papenburg. Einsätze wurden demnach nur im Umfeld der Braderie registriert. „Aber nichts Erwähnenswertes“, erklärte ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage unserer Redaktion. Auf dem Fest selbst sei alles ruhig gewesen.

Absage nach Unwetterwarnung

Ursprünglich sollte das Fest bereits vor zwei Wochen mit dem Julimarkt gefeiert werden. Damals hatte jedoch eine Unwetterwarnung für eine Absage gesorgt. Aus Termingründen waren die Fetenrocker von United Four deshalb seit Jahren erstmals nicht auf der Braderie vertreten. Für Ersatz sorgte die Kombo Free Steps Orchestra. „Die waren wahnsinnig gut“, meinte Millow. Es sei gut vorstellbar, dass die Band im kommenden Jahr wieder eine Einladung erhält.

27. Auflage für 2016 geplant

Vorher muss allerdings noch endgültig geklärt werden, ob es eine 27. Auflage der Braderie im Jahr 2016 geben wird. „Die Zeichen stehen gut“, sagte Millow. Zumal mit den Zeltbetrieben Brügging ein professioneller Partner gefunden worden sei, der das Fest gemeinsam mit der Obenender Kaufmannschaft über die Bühne bringt.

Thema der offiziellen Eröffnung mit Fassanstich durch CDU-Stadtratsherr Burkhard Remmers, der Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) vertrat, war das Beinahe-Aus: „Das ist eine gute Sache, dass die Erfolgsgeschichte Braderie weitergeht“, sagte Remmers.

„Viele Stunden Arbeit“

„Als ich Anfang des Jahres las, dass diese Kultveranstaltung nicht mehr stattfinden wird, war ich traurig“, erklärte Stadtratsmitglied Berny Hoffmann (UBF) und lobte, dass sich alle noch einmal an einen Tisch gesetzt haben. „Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden Arbeit da drinsteckt“, lobte er den Einsatz der Beteiligten.

Millow bedankte sich insbesondere bei Bernd Robbers und Ludwig Müll. Das Duo vom Förderverein hat nun zum 26. und letzten Mal das Volksfest mitorganisiert. „Danke für das Vertrauen, dass ihr diese Veranstaltung nun in unsere Hände gelegt habt.“


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