„Europa hilft – hilft Europa?“ Preise für vier Papenburger Fachoberschüler

Preisverleihung in Hannover: Landtagsvizepräsident Karl-Heinz Klare zusammen mit Rukiye Örnek und dem Lehrer Florian Göpfert von den BBS Papenburg. Foto: BBS PapenburgPreisverleihung in Hannover: Landtagsvizepräsident Karl-Heinz Klare zusammen mit Rukiye Örnek und dem Lehrer Florian Göpfert von den BBS Papenburg. Foto: BBS Papenburg

Papenburg. Für einen Tag stand der Plenarsaal des Niedersächsischen Landtages den Preisträgerinnen und Preisträgern des 62. Europäischen Wettbewerbs „Europa hilft – hilft Europa?“zur Verfügung. Unter ihnen war auch Rukiye Örnek, stellvertretend für die vier siegreichen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen (BBS) Papenburg (Technik und Wirtschaft).

Der Wettbewerb rief dazu auf, sich mit der Entwicklungspolitik der Europäischen Union (EU) auseinanderzusetzen. Allein in Niedersachsen wurden mehr als 2900 Beiträge eingesandt. Julia Liesen, Rukiye Örnek, Malina Thyen und Thomas Paustjan haben einen Bundespreispreis für ihre Arbeiten gewonnen und wurden vom Landtagsvizepräsidenten Karl-Heinz Klare (CDU) in Hannover ausgezeichnet. Insgesamt nahmen fast 80.000 Schülerinnen und Schüler an den Wettbewerb teil. Die Bundesjury zeichnete 693 mit Bundespreisen aus, darunter auch die vier Emsländer.

„Das Thema Entwicklungshilfe erschien für uns als Projektarbeit sehr spannend“, begründete Rukiye Örnek, warum die Schülergruppe sich für dieses Thema entschieden hatte. Bei der internationalen Hilfe geht es aus ihrer Sicht nicht nur um Hilfeleistungen, sondern auch um globale Verantwortung für Natur, Klima und Ressourcen, um nachhaltige Konzepte für weltweiten Handel, Landwirtschaft und Konsum.

Der Europäische Wettbewerb Niedersachsen ist Teil eines bundesweiten Wettbewerbs, der in allen 16 Ländern der Bundesrepublik Deutschland alljährlich durchgeführt wird, um das europäische Bewusstsein bei den Jugendlichen zu fördern.

Der Landespreis beinhaltete neben der Preisverleihung durch den stellvertretenden Landtagspräsidenten, eine Führung durch den Landtag sowie ein gemeinsames Mittagessen und einen Empfang im Neuen Rathaus der Stadt Hannover.

Rückblickend auf den Tag in Hannover zog Rukiye Örnek folgendes Fazit: „Es war ein sehr interessanter Tag, nicht nur die Stadt zu sehen, sondern auch den Landtag, auf den Plätzen von Abgeordneten zu sitzen und alles im Realen zu sehen. Ich habe mir einen eigenen Einblick verschaffen können.“