Familienzentrum ausgezeichnet Aschendorf hat „Erste Schach-Kita Deutschlands“

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Zur Auszeichnung auf dem großen Kita-Schachbrett versammelten sich (hinten von links) Patrick Wiebe, Marieta Schürmann, Hermann Schlömer, Schachlehrer, und Rita Terhorst, die Schulschachpatent erworben hat, sowie (vorne von links) Damian Stebner, Tobias Schockmann, Dimitri Ibragimov, Emma- Sophie Janson und Milan Göbel. Foto: KitaZur Auszeichnung auf dem großen Kita-Schachbrett versammelten sich (hinten von links) Patrick Wiebe, Marieta Schürmann, Hermann Schlömer, Schachlehrer, und Rita Terhorst, die Schulschachpatent erworben hat, sowie (vorne von links) Damian Stebner, Tobias Schockmann, Dimitri Ibragimov, Emma- Sophie Janson und Milan Göbel. Foto: Kita

Aschendorf. Nach einem internen Schachturnier der Vorschulkinder ist die Aschendorfer Kindertagesstätte (Kita) St. Amandus von dem Vertreter der Deutschen Schachjugend, Patrick Wiebe, nach eigenen Angaben als „Erste Schach-Kita Deutschlands“ ausgezeichnet worden.

Seit 2009 gibt Hermann Schlömer ehrenamtlich regelmäßig Schachunterricht für durchschnittlich 30 Vorschulkinder. Er organisiert interne und externe Turniere für das Familienzentrum St. Amandus. „Für dieses großartige Engagement sind wir ihm sehr dankbar“, sagt Marieta Schürmann, Leiterin des Familienzentrums.

Von der Kita sei das Schachfieber auf die Grundschule übergesprungen. Dort unterrichtet Schlömer im Rahmen der Ganztagsschule die Schach-AGs, zurzeit an vier Nachmittagen 48 Schüler. Der Pädagoge Edmund Bruns etablierte Schach in der Heinrich-Middendorf-Oberschule, sodass es dort inzwischen als Wahlpflichtfach angeboten wird. Beide Schulen wurden im Dezember als „Deutsche Schachschule“ ausgezeichnet. Im August 2013 wurde vom Familienzentrum, der Amandusschule, der Heinrich-Middendorf-Oberschule und dem TuS Aschendorf die Kooperation „Schach von 6-16“ in Aschendorf gegründet. Um auch Schülern der Gymnasien Zugang zum königlichen Spiel zu ermöglichen, wird eine Kooperation dmit dem Gymnasium Papenburg ab dem nächsten Schuljahr angestrebt. Erste Gespräche hätten bereits stattgefunden, so Schürmann.

Ziel ist es, dass jedes Kind in Aschendorf zwischen 6 und 16 Jahren die Möglichkeit zum Schachspielen erhalten soll. Zudem werde dadurch die individuelle Lernentwicklung gefördert, Eltern werden aktiv einbezogen. Die schachlichen Kompetenzen werden beim Übergang in die Bildungseinrichtungen individuell dokumentiert. Zudem gibt es Turniere, Meisterschaften sowie Fortbildungen für Erzieher und Lehrer. Schach hat Schürmann zufolge einen durch Studien bewiesenen günstigen Einfluss auf die geistige Entwicklung und die schulische Leistung zu haben.


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