zuletzt aktualisiert vor

49-Jähriger verstorben Nach Unfall 2011 auf Teststrecke: Fahrer erliegt schweren Verletzungen

Meine Nachrichten

Um das Thema Papenburg Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Foto: ArchivFoto: Archiv

gs/pm Papenburg/Groningen. Einer der beiden bei einem Arbeitsunfall auf der ATP-Teststrecke in Papenburg schwer verletzten Ingenieure ist tot. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, verstarb der 49-Jährige am Freitag in einem Krankenhaus in Groningen.

Der 38 Jahre alte Beifahrer liegt nach wie vor mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die beiden Männer waren am Donnerstag mit einem Testfahrzeug auf einer Erprobungsfahrt auf dem Rundkurs des Prüfgeländes unterwegs, als sich ihr Wagen aus noch nicht geklärter Ursache auf gerader Strecke ins Schleudern geriet, die Seitenschutzplanke durchbrach und sich überschlug.

Der Beifahrer kam mit einem Rettungswagen in das Papenburger Marienkrankenhaus. Der Fahrer, der in dem Fahrzeug eingeklemmt war, musste von der ATP-Werksfeuerwehr befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Groningen geflogen.

Bereits vor gut einem Jahr hatte es einen tödlichen Unfall auf der Teststrecke in Papenburg gegeben. Im September 2010 war ein 25 Jahre alter Daimler-Praktikant mit mehr als 200 Stundenkilometern in das Auto eines 27-jährigen Ingenieurs gerast. Das Amtsgericht Papenburg verhängte gegen den Praktikanten eine Geldstrafe von 1500 Euro auf Bewährung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN