Rotbuche in Papenburg gesetzt Bischof Bode pflanzt zusammen mit Schülern Baum

Von Hermann-Josef Tangen

Eine Rotbuche hat Bischof Franz-Josef Bode (Vierter von links) zusammen mit Schülern gepflanzt. Foto: TangenEine Rotbuche hat Bischof Franz-Josef Bode (Vierter von links) zusammen mit Schülern gepflanzt. Foto: Tangen

Papenburg. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat zusammen mit Siebtklässlern der Papenburger Michaelschule eine Rotbuche auf dem Schulgelände gepflanzt. Den Baum hatte der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen (VGL) zusammen mit dem Gartenbaubetrieb Borchers aus Surwold gestiftet.

„Passender geht es kaum“, stellte Bode mit Blick auf seinen Bischofsring fest. Denn dieser zeigt einen goldenen Baum mit prächtiger Krone und weit verzweigtem Wurzelwerk am Wasser. Trotz der insgesamt 250 Termine, die er im Rahmen seiner Firmreise durch das Dekanat Emsland-Nord gegenwärtig wahrnehme, erfülle ihn diese Aktion mit einer besonderen Freude. Der Baum sei ein Zeichen des Lebens, das uns daran erinnern solle, nicht nach Vollkommenheit zu streben, sondern sich selbst und den anderen mit allen seinen Fehlern und seiner möglichen Knorrigkeit zu akzeptieren.

Der Obenender Oberschule attestierte Bode ein hohes Maß an Innovation und Ideenreichtum zum Wohle der Schüler, des Bistums und der Kirche. Das habe ihr längst einen besonderen und bis weit über die Kreisgrenzen hinausreichenden Ruf eingebracht. „Das Bistum ist stolz darauf, dass die Michaelschule als eine von der katholischen Konfession getragene Einrichtung, seit geraumer Zeit mit Erfolg auch muslimischen Unterricht erteile“, sagte der Bischof. Das sei gelebte Inklusion.

Bernhard Korpis, Vizepräsident der VGL, erläuterte, dass sein Verband in diesem Jahr in seinem Einzugsbereich insgesamt 50 Bäume stifte. Zu den Standorten zählen Schulen, Kindergärten, Hospize, Parks und zentrale von Bürgern genutzte Plätze.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN