Einblick in Redaktionsalltag 16 Schüler erleben Zukunftstag bei der Ems-Zeitung

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Papenburg. Ein Interview zu führen und das Zeitungsarchiv zu entdecken, diese Aufgaben haben 16 Schülerinnen und Schüler beim bundesweiten Zukunftstag am Donnerstag bei der Ems-Zeitung in Papenburg erwartet.

Ein Interview zu führen und das Zeitungsarchiv zu entdecken, diese Aufgaben haben 16 Schülerinnen und Schüler beim bundesweiten Zukunftstag bei der Ems-Zeitung in Papenburg erwartet.

Dem Wissensdrang der Jungen und Mädchen stellte sich Redaktions-Volontär Christoph Schillingmann. Wie lange dauert es, einen Bericht zu schreiben? Was verdient man als Volontär, und was kommt nach der Ausbildung? Diese und weitere gut überlegte Interviewfragen beantwortete der 26 Jährige ausführlich, bevor es für die Gruppe weiterging, um Julia Schepers in der Grafikabteilung und Blattmacher Hermann Hinrichs beim Layout über die Schulter zu schauen. Zum Abschluss des Vormittags entdeckten die Schüler bei einer Zeitreise ins Archiv, wie sehr sich die 165 Jahre alte Ems-Zeitung im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

Bei der Stadt Papenburg haben 21 Jungen und Mädchen an einer „Rathaus-Rallye“ teilgenommen. Dabei galt es, an verschiedenen Stationen spielerisch Aufgaben zu bewältigen, zum Beispiel ein Haus zu kaufen oder zu heiraten.

Die stattliche Zahl von 100 Kindern hat am Zukunftstag bei den Polizeidienststellen im Emsland teilgenommen und einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen dürfen. In Papenburg waren 20 Kinder dabei. Weitere zehn Schüler erlebten bei der Autobahnpolizei in Lohne einen interessanten Vormittag. In Lingen zeigten unter anderem die Diensthundeführer mit ihren Tieren ihr Können. Weiterhin gab es einen Einblick in die Arbeit der Kriminaltechnik und Spurensuche und auch die Besichtigung der Zellen stand auf dem Programm. Auch ein kurzer Einblick in das Abwehrtraining, welches die Polizistinnen und Polizisten regelmäßig üben und natürlich auch eine Besichtigung eines Streifenwagens rundete das Programm ab, das gegen Mittag endete.

Einmal reinschnuppern in den Alltag des Technischen Hilfswerks (THW), das konnten zehn Mädchen und Jungen beim THW-Ortsverband Papenburg. Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer Filmvorführung gab es eine Führung durch die Unterkunft und über das Gelände. Eine kurze Erläuterung über die ehrenamtlichen Tätigkeiten im THW wurde durch Johannes Gerdes, Helfer des Ortsverbandes Papenburg dargestellt. Ein Stationsdurchlauf mit mehreren kleineren Spielen stellte sich als technisches Highlight heraus. Zu den Stationen gehörte eine Übung mit Hebekissen. Die Stationen sollten Eigenschaften der Schüler fördern, dazu gehört unteranderem das technische Verständnis, Teamfähigkeit und Geschicklichkeit.

Auch die Firmengruppe Hermann Bunte GmbH & Co. KG aus Papenburg bot die Möglichkeit, einen Einblick in die Firmengruppe zu erhalten.

Zur Firmengruppe gehören neben dem Mineralölhandel eine internationale Spedition, ein Mercedes-Benz Servicestützpunkt sowie ein Bosch-Service. Die Aktion „Zukunftstag“ ist laut Geschäftsführer Lars Bunte eine gute Möglichkeit, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und sich als Unternehmen bei der Jugend vorzustellen. Nach einem Rundgang durch das Unternehmen verbrachten die Teilnehmer den restlichen Vormittag in ihrem Wunschberuf. In den einzelnen Arbeitsbereichen war es den Schülern möglich, Fragen zu stellen und die Arbeitsabläufe der Ausbildungsberufe näher kennenzulernen.

45 Mädchen und Jungen haben sich bei der Bundeswehr über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. Von der Feldküche bis hin zum Rettungssanitätsdienst, von dem Leben in der Unterkunft bis hin zur Arbeit als Fernmeldesoldat ist den Schülerinnen und Schülern das Berufsbild des Soldaten geschildert worden. Neben den Fragen zu Frauen in der Bundeswehr wurden auch Auslandseinsätze, Wohnen in der Kaserne, Ausbildungszeiten und Laufbahnmöglichkeiten in den verschiedenen Berufsgruppen geklärt.

Jule Kemker aus Dörpen hat den Zukunftstag genutzt, um einen Blick hinter die Kulissen des Niedersächsischen Landtags in Hannover zu werfen. Die zwölfjährige Schülerin durfte Landtagspräsident Bernd Busemann, der selbst auch aus Dörpen kommt, in seinem Arbeitszimmer besuchen und über einen Teil seines Arbeitstages begleiten. Auch ein Rundgang durch die Landtagsgebäude und den während der laufenden Bauarbeiten provisorisch genutzten Plenarsaal im Georg-von-Cölln-Haus stand auf dem Programm.


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