Stilecht mit Klebe-Schnäuzer Queen-Coverband rockt 750 Besucher in Papenburg

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Auf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von Queen entführte die Coverband Merqury um Sänger Johnny Zatylny (Mitte) rund 750 Konzertbesucher in Papenburg. Foto: Dirk HellmersAuf eine musikalische Zeitreise durch die Geschichte von Queen entführte die Coverband Merqury um Sänger Johnny Zatylny (Mitte) rund 750 Konzertbesucher in Papenburg. Foto: Dirk Hellmers

Papenburg. Für Veranstalter Michael Reckers steht der Plan für die Fortsetzung des Papenburger Musiksommers im kommenden Jahr. Was ihm noch fehlt, ist das Okay der Stadt. Bei der bis dahin vorerst letzten Veranstaltung feierten am Samstagabend 750 Konzertbesucher die Rückkehr der Queen-Coverband Merqury in der Kesselschmiede.

„Alles super“, wertete Reckers den Abend als Erfolg. Im Vergleich zum November-Konzert mit der Beatles-Coverband ReCartney hatte sich die Besucherzahl für die Rückkehr des Publikumsmagneten von der Landesgartenschau verdoppelt. Anfang August lockte der Auftritt mehr als 2000 Leute auf die Landesgartenschau. Damals war der Eintritt allerdings kostenlos. Getreu dem Motto „Umsonst und draußen“, soll – wenn es nach Reckers geht – im Sommer 2015 weitergemacht werden.

Am liebsten im Mai und Juni in der Kesselschmiede, danach im Stadtpark sowie auf dem Stadtfest. Dann sollen jeweils Coverbands mit den Hits von Supertramp, ABBA, Led Zeppelin, Santana und Joe Cocker locken. „Ich muss Anfang Januar buchen“, sagt Reckers, daher Laufe ihm die Zeit davon. Schließlich sollen die Bands in derselben Woche auch seine Veranstaltungen in Wilhelmshaven und Bremerhaven rocken.

Zufrieden war auch Gartenschau-Sprecherin Imma Schmidt mit den Besucherzahlen. „Die Leute wollen feiern“. An die wundervolle Zeit im Sommer erinnerte Merqury-Sänger Johnny Zatylny bereits bei der Begrüßung. Der Kanadier performte stilecht mit aufgeklebtem Schnäuzer, wie ihn Queen-Sänger Freddy Mercury in den 80ern trug.

Ob die Show weitergeht?

Musikalisch gab es eine Zeitreise durch die rund 20-jährige Bandgeschichte von den Änfangen aus den 70ern mit „Killer Queen“ und „Bohemian Rhapsody“ über die 80er mit „Radio Gaga“ bis hin zum posthum veröffentlichten „You don’t fool me“ als Zugabe. Fehlen durfte bei der Performance auch weder die Frauenverkleidung samt Staubsauger zu „I want to break free“ noch das majestätische Outfit zu „We are the Champions“. Mit dem letztgenannten Stück beendete das Original häufig seine Konzerte. „Merqury“ schob allerdings noch „The show must go on“ als Finale nach, die letzte zu Freddy Mercurys Lebzeiten veröffentlichte Single. Ob die Show in Papenburg weiter geht, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.


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