Verletzung am Kopf 64-Jähriger soll Nachbarn angefahren haben

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Ein 64-Jähriger aus dem nördlichen Emsland soll Nachbarn angefahren haben. Symbolfoto: dpaEin 64-Jähriger aus dem nördlichen Emsland soll Nachbarn angefahren haben. Symbolfoto: dpa

jke Papenburg. Im Prozess gegen einen 64-Jährigen aus dem nördlichen Emsland ist es vor dem Amtsgericht in Papenburg zu keinem Urteil gekommen. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, im April seinen 51-jährigen Nachbarn mit einem Auto angefahren zu haben.

In der Anklageschrift hieß es weiter, dass der Angeklagte den Straßenverkehr mit seiner Fahrweise erheblich beeinträchtigt haben soll. Das Opfer hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Verletzung am Kopf davon getragen.

Der Angeklagte soll mit seinem Auto zunächst langsam über die Straße, in der er wohne, gefahren sein. Aufgrund von mehreren Auseinandersetzungen mit seinem Nachbarn in der Vergangenheit habe dieser versucht, den Angeklagten festzuhalten und zur Rede zu stellen. Daraufhin habe der Nachbar dann die Beifahrertür geöffnet. Dennoch beschleunigte der Angeklagte sein Fahrzeug nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiter, sodass der 51-Jährige zu Boden fiel und mitgeschleift wurde. Nachdem der Geschädigte wieder aufstehen wollte, habe der Fahrer gewendet und sei auf den Nachbarn zugefahren, sodass er schließlich auf der Motorhaube des Angeklagten gelandet sei.

Eine 60-jährige Zeugin sagte außerdem aus, dass der Angeklagte bereits in der Vergangenheit auffällig geworden sei. Außerdem habe er mit dem Opfer einige Auseinandersetzungen gehabt.

Die Verteidigung des Angeklagten sehe auch nach der Vernehmung der Zeugen wenige Übereinstimmungen bei den Aussagen über den Tathergang. Aus diesem Grund wollen sie einen Sachverständigen dazu holen, der den Unfall rekonstruieren soll. In einem Fortsetzungsverfahren sollen dann auch weitere Aussagen gemacht werden.


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