Absage wegen Vogelgrippe möglich Züchter zeigen in Papenburg rund 2000 Vögel

Bunt wird es bei der Landesvogelschau in der Wagenhalle der Papenburger Narren. Dass Werbeplakat präsentieren Ignatz Daratha, Hans-Hermann Nee, Dieter Mersch und Hermann Koop. Foto: Dirk HellmersBunt wird es bei der Landesvogelschau in der Wagenhalle der Papenburger Narren. Dass Werbeplakat präsentieren Ignatz Daratha, Hans-Hermann Nee, Dieter Mersch und Hermann Koop. Foto: Dirk Hellmers

Papenburg. Die 43. Vogelschau des Landesverbandes 21 Nordsee findet am Samstag, 6. Dezember, in Papenburg statt. Ausrichter ist der Vogelzuchtverein Papenburg und Umgebung. Bis dahin wird allerdings immer wieder ein banger Blick auf die Nachrichtenlage zur Vogelgrippe geworfen.

„Das ist auch Geflügel“, sagt Hans-Hermann Nee, Vorsitzender der Papenburger Züchter. Sollte sich das Virus weiter ausbreiten, könnte die Veranstaltung wegen eines Transportverbotes abgesagt werden müssen.

Viel lieber als über das Absagerisiko spricht er über die Erwartungen: Rund 200 Aussteller zwischen Norderney, Bremen und Osnabrück wollen sich auf den Weg nach Papenburg machen. Insgesamt werden rund 2000 Vögel, darunter etwa 450 Sittiche, 500 Exoten sowie 1000 Kanarien- und Waldvögel zusehen sein. „Das wird sehr bunt“, verspricht Nee eine farbenfrohe Ausstellung. Wenn die Ausstellung ab 10 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist, werden bereits an die 40 Preise vergeben sein.

„Die Qualität der Vögel, die wir hier in Papenburg haben, ist schon ganz gut“, rechnet Vorsitzender Nee damit, dass auch einige Preise in Papenburg bleiben werden. Das wären quasi Geburtstagsgeschenke. Da der Verein mit der Ausrichtung der Schau zugleich sein 40-jähriges Bestehen feiert.

Anders als vor drei Jahren wird die Landesschau im Vereinsheim des Papenburger Carnevals-Vereins am Burenweg stattfinden und nicht in der Mehrzweckhalle Herbrum. Nee rechnet mit 700 bis 800 Besuchern. Da die Papenburger Züchter seit 2007 ihre Vogelbörse bei den Narren ausrichten, lag der Veranstaltungsort nahe. „Wir Vereine müssen uns gegenseitig unterstützen“, sagt PCV-Präsident Dieter Mersch.