Kooperation mit Johannesburg Vertrag über Sozialarbeit an Papenburger Schulen

Freuten sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Johannesburg und der Stadt Papenburg: Martin Lutz, Johannes Hartgens, Franz-Josef Lensker, Bernhard Jordan, Silvia Wollert, Birgit Lelonek und Wilfried Sürken (von links). Foto: PrivatFreuten sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen der Johannesburg und der Stadt Papenburg: Martin Lutz, Johannes Hartgens, Franz-Josef Lensker, Bernhard Jordan, Silvia Wollert, Birgit Lelonek und Wilfried Sürken (von links). Foto: Privat

Papenburg. Die Stadt Papenburg und die Johannesburg GmbH in Surwold haben am Montag einen Vertrag über 1280 Schulstunden Schulsozialarbeit für die acht Grundschulen in der Stadt und für die 5. Klassen der Heinrich-Middendorf-Oberschule sowie der Heinrich-von-Kleist-Schule abgeschlossen. Der Vertrag gilt für die Schuljahre 2014/15 und 2015/16.

„Wir müssen die Eltern stark machen. Nur so können wir den Kindern helfen“, brachte es Schulsozialarbeiterin Silvia Wollert auf den Punkt. Sie erläuterte bei der Vertragsunterzeichnung, welche Aufgaben sie an den Grundschulen in der Stadt wahrnimmt. „Wir helfen in erster Linie den Lehrern, mit Konfliktsituationen besser umzugehen. Aber unser Augenmerk liegt auch auf den Eltern, die wir fördern wollen“, so Wollert.

Birgit Lelonek, Leiterin der Fachdienstes Schule, ergänzte: „Die Probleme, die manche Schüler in der Schule haben, können nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelöst werden.“

Wilfried Sürken, Geschäftsführer der Johannesburg, stellte klar: „Es sind nur wenige Kinder, die in den Schulen verhaltensauffällig sind oder den Klassenfrieden stören. Hier müssen wir herausfinden, wie wir sie besser in den Unterricht und das Schulleben integrieren können.“ Eine solche Strategie funktioniere aber nur mit den Eltern, und nicht gegen sie. Deshalb gibt es nach Darstellung von Schulsozialarbeiterin Silvia Wollert zu den meisten Angeboten der Schulsozialarbeit immer begleitende Elternabende, bei denen erklärt wird, „was wir eigentlich machen.“

Papenburgs Erster Stadtrat Martin Lutz verwies darauf, dass im Zeitraum von 2014 bis 2016 vom Landkreis Emsland mehr als 90000 Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt würden. Für Dienstleistungen und Sachkosten steuere die Stadt 10000 Euro bei.