Geschenkaktion zur Weihnachtszeit Papenburger erfüllen schwerkranken Kindern Wünsche

Ein bunt geschmückter Baum steht in der Papenburger Filiale vom Modehaus Adler bereit. Geschäftsleiter Miso Kojic, Hartmut Strehlau und Angela Hebbelmann (von links) hoffen auf viele Geschenke für die Kinder. Foto: Jennifer KemkerEin bunt geschmückter Baum steht in der Papenburger Filiale vom Modehaus Adler bereit. Geschäftsleiter Miso Kojic, Hartmut Strehlau und Angela Hebbelmann (von links) hoffen auf viele Geschenke für die Kinder. Foto: Jennifer Kemker

jke Papenburg. Passend zur anstehenden Weihnachtszeit startet das Modehaus Adler in Papenburg zusammen mit dem Verein „Bunter Kreis Nord-West-Niedersachsen“ und der sozialmedizinischen Nachsorge des Marien-Hospitals eine Wunschbaumaktion für schwerkranke Kinder und ihre Familien.

Kinder, die zu früh zur Welt gekommen sind oder chronisch erkrankt sind, müssen dauerhaft von ihrer Familie betreut und unterstützt werden. „Diese Familien haben es schwer. Gerade in der Weihnachtszeit wollen wir den Kindern eine Freude machen und die Familien entlasten“, erklärt Angela Hebbelmann, Case-Managerin des „Bunten Kreises“ und Kinderkrankenschwester am Marien-Hospital in Papenburg. Hebbelmann kennt diese Familien sehr gut und habe dadurch den Kontakt mit den betroffenen Kindern und ihren Familien hergestellt. „Sie waren alle ganz begeistert, als ich ihnen von der Aktion erzählt habe“, erinnert sich Hebbelmann.

Für die Wunschbaumaktion stellte das Papenburger Blumenhaus Bollen einen Weihnachtsbaum zur Verfügung. An diesem haben die Kinder ihre Wünsche in Form von gebastelten Figuren und gemalten Bildern gehängt. Die Kunden des Modehauses können sich während ihres Einkaufs dazu bereit erklären, einen Wunsch zu erfüllen. Bis zum 16. Dezember können sie sich an der Aktion beteiligen. Die Geschenke werden dann an Hebbelmann stellvertretend für den „Bunten Kreis“ übergeben, die die Überraschungen mit dem Einläuten der Weihnachtstage an die Kinder übergibt.

Der Förderverein sowie die sozialmedizinische Nachsorge wollen nach Angaben von Hebbelmann das Leben der Familien leichter gestalten und den Kindern bestmögliche Entwicklungschancen bieten. Außerdem informieren sie Betroffene über die bestehenden Versorgungs- und Hilfsangebote. Ein schwer krankes Kind bedeutet für eine Familie nicht nur eine seelische und soziale, sondern auch finanzielle Belastung. Gerade nach dem stationären Aufenthalt der Kinder unterstütz die sozialmedizinische Nachsorgeeinrichtung „Bunter Kreis“ die Familien. Ihr Einsatzgebiet umfasst dabei laut Hebbelmann die nördlichen Bereiche der Landkreise Emsland und Cloppenburg sowie die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund.