Schilder für das Kapitänsviertel Papenburger Kinder malen für ihre Sicherheit

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Hinweisschilder auf die Geschwindigkeitsbegrenzung haben Leonard Müller, Julia Weizel, Finja Harms, Anneke Vesper und Sophie Roispich (v.l) gemalt. Das Foto zeigt sie mit Helfern und Sponsoren. Foto: PrivatHinweisschilder auf die Geschwindigkeitsbegrenzung haben Leonard Müller, Julia Weizel, Finja Harms, Anneke Vesper und Sophie Roispich (v.l) gemalt. Das Foto zeigt sie mit Helfern und Sponsoren. Foto: Privat

Papenburg. Mit Tusche und Buntstiften bewaffnet haben acht Kinder aus dem Papenburger Kapitänsviertel ihre eigene Sicherheit verbessert. Sie haben bunte Hinweisschilder gestaltet, die auf die Geschwindigkeitsbegrenzung (30 Stundenkilometer) in ihrer Siedlung hinweisen. 24 davon sind am Wochenende aufgestellt worden. Flott sein, sollten nur die Sprüche auf den Schildern.

„Nur Rinder achten nicht auf Kinder“ oder „Fährst du flott, geht das Auto schrott“ prangen auf den acht Motiven. „Vorgaben haben wir eigentlich keine gemacht, aber es sollten schon maritime Motive sein“, erklärte Gerd Bornhorst, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Kapitänsviertel, das Projekt. Entstanden seien nicht nur Hinweisschilder, sondern auch eine kleine Kunstgalerie. Entworfen wurden die Motive in der Kunstschule Zinnober. Anschließend wurden die Schilder von Werbewelten Weser Ems und Ladenbau Schmees hergestellt. Gefördert wurde das Projekt mit 2000 Euro von der Sparkasse.

Die 24 Schilder, von jedem Motiv gibt es zwei, wurden an 29 langen geraden Straßen aufgestellt. „Die Straßen laden teilweise dazu ein, Gas zu geben“, sagte Lukas Kampeling, Vorsitzender des Fördervereins.

Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, der sowohl im Amt wie als Anwohner beim Aufstellen half, erklärte, dass die überwiegende Zahl der Fahrzeuge im Kapitänsviertel Anwohner oder deren Besucher seien. „Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“ In dem Viertel wohnen rund 2200 Menschen in mehr als 700 Familien.


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