Polo-Fahrer hat mit Straftat nichts zu tun Weiter Rätsel um getötete Kuh: Ermittlungen dauern an

Von Aloys Schulte

Eine Kuh der Rasse Charolais ist am Freitag, 7. November, tot und verstümmelt auf einer Weide in Papenburg gefunden worden. Von dem oder den Tätern fehlt bislang jede Spur. Foto: Hermann HinrichsEine Kuh der Rasse Charolais ist am Freitag, 7. November, tot und verstümmelt auf einer Weide in Papenburg gefunden worden. Von dem oder den Tätern fehlt bislang jede Spur. Foto: Hermann Hinrichs

Papenburg. Bei den Ermittlungen im Fall einer in Papenburg auf einer Weide getöteten Kuh hat die Polizei einen auffällig lackierten VW Polo ausfindig gemacht, der in der Nähe des Tatortes gesehen worden war. Dessen Besitzer hat nach Angaben von Polizeisprecher Achim van Remmerden aber nichts mit der Straftat zu tun.

Wie berichtet, hatten zwei Zeugen den Wagen am Freitag, 7. November, gegen 6.45 Uhr am Mühlenweg gesehen. Dort war in der Nacht eine Kuh so schwer am Hals verletzt worden, dass sie verendete. Zudem war das Tier im Bereich des Euters und der Genitalien massiv verstümmelt worden. Die Polizei hatte nach den Zeugenaussagen zu dem abgestellten Wagen einen Fahndungsaufruf veröffentlicht.

Es gingen laut van Remmerden mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Der Besitzer sei schließlich im Landkreis Leer ermittelt worden. Es habe sich jedoch herausgestellt, so van Remmerden, dass der Mann „nachweislich nichts mit der Sache zu tun hat“. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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