Teile für „Norwegian Escape“ Blöcke für Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft aus Polen

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Papenburg. Bei der Papenburger Meyer Werft sind in der vergangenen Woche zwei tonnenschwere Blöcke für das neue Kreuzfahrtschiff „Norwegian Escape“ aus dem polnischen Gdansk eingetroffen. Der Schleppverband nahm die Route durch den Nord-Ostsee-Kanal bei Kiel.

Das Papenburger Schiffbauunternehmen bezieht regelmäßig Bauteile für die Ozeanriesen von verschiedenen Anbietern, unter anderem von der polnischen Werft Marine Projects. Bei den Teilen für die „Norwegian Escape“ handelt es sich nach Angaben von Werftsprecher Günther Kolbe um einen 562 Tonnen schweren Block für den Schiffskörper des 324 Meter langen Kreuzfahrtschiffes. Daneben wurde ein 363 Tonnen schweres Element des Doppelbodens des Schiffes auf einem Schwimmponton transportiert.

Mithilfe von Schwertransportern und auf einer Schienenvorrichtung wurden die Schiffsteile vom Ponton entlanden und zur weiteren Verarbeitung in das Baudock der Werft gebracht.

Marine Projects wurde 1989 gegründet und befindet sich am Ufer der Weichsel. Das Unternehmen hat sich auf den Bau von Containerschiffen und Schleppern spezialisiert und fertigt darüber hinaus voll ausgerüstete Deckhäuser und Schiffs-Module für verschiedene Kunden an. Für die Meyer Werft hat die polnische Werft schon Module für mehr als 30 Kreuzfahrtschiffe, darunter die „Norwegian Breakaway“ und die „Aida Stella“ gefertigt.

Die Teile für die „Norwegian Escape“ sind zwei von mehr als 70 Blöcken, aus denen das Schiff zusammengesetzt wird. Der 324 Meter lange Luxusliner für die US-Reederei Norwegian Cruise Line wird Platz für 4200 Passagiere bieten und soll im Herbst 2015 abgeliefert werden. Die „Escape“ ist das erste Schiff der „Breakaway-Plus“-Klasse. Das baugleiche Schwesterschiff „Norwegian Bliss“ folgt im Frühjahr 2017. Zwei weitere 2018 und 2019.


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